Endlich geht es für die Amerikaner von NVIDIA wieder aufwärts. Die Notierungen sind in der vergangenen Woche insgesamt um immerhin 5 % nach oben gelaufen. 161,02 Euro stehen inzwischen an den Börsenplätzen für den Freitagabendgong.

Damit ist die Aktie inzwischen wieder im formalen Aufwärtstrend. So gelang es, die 100-Tage-Linie bei 156 Euro zu überkreuzen. Der GD 200 bei mittlerweile 154,8 Euro ist gleichfalls überkreuzt. Damit ist die Aktie formal in einem so genannten technischen Aufwärtstrend.

Das bedeutet auch, dass Algorithmen möglicherweise stärker auf die Aktie aufmerksam werden als vielleicht noch vor Wochen gedacht.

Algorithmen könnten hier den Ausschlag geben

Die Notierungen laufen mittlerweile nach Ansicht der technischen Analysten daher möglicherweise auf das nächste Zwischenhoch zu. Bei 170 Euro war die Aktie Ende Februar gemessen worden. Der absolute Hochpunkt war Anfang November bei gut 180 Euro entstanden. Die Aktie könnte demnach noch weit über 10 % zulegen.

Analysten sind ohnehin deutlich zuversichtlicher. Hintergrund dieser Annahmen ist der Umstand, dass die NVIDIA schon lange damit begonnen hat, die nächsten Entwicklungsschritte zu einzuleiten. Der Konzern wird in der KI-Branche als Ausrüster insgesamt als stärker und wahrscheinlich auch weniger gefährdet eingeschätzt als andere KI-Größen.

Entscheidend wird für die NVIDIA jenseits aller tagesaktuellen Meldungen unter anderem auch sein, inwieweit der Zugang zu Zulieferern nach Taiwan erhalten bleibt und inwiefern der chinesische Markt wie aktuell relativ offen für eigene Chip-Lieferungen ist. NVIDIA gilt bei Analysten als deutlich unterbewertet.

Die Ziel-Schätzungen der Experten liegen bei deutlich über 200 Euro. Insofern ist aktuell nicht verwunderlich, wenn die Aktie auf der einen Seite relativ betrachtet zumindest nicht einbricht und auf der anderen Seite mittelfristig sogar immer noch den Kurs Richtung Norden nimmt. Schwankungen sind in den kommenden Tagen gerade auf Basis der immer noch ungelösten Konfliktsituation im Iran auf keinen Fall auszuschließen. Allerdings ist die Aktie noch immer in einer komfortablen Situation.