Nvidia verzeichnete zum Wochenschluss eine schwächere Kursentwicklung: Die Aktie kostete am Freitag 146,28 Euro und gab damit um 3,01 % nach. Heute geht es etwas aufwärts. Doch die Notierungen bleiben nach einem Plus von rund 1,2 % bei gut 147 Euro hängen. Kursziel ist nach Meinung von Analysten aber weiterhin die Barriere bei rund 200 Euro. Der Unterschied ist also eklatant.
Nvidia: Noch ist der Durchbruch nicht gelungen
Der Markt reagiert damit auf eine Mischung aus Anlegerverhalten, regulatorischen Faktoren und geopolitischen Einflüssen.
Ein Beispiel für die Verunsicherung zuletzt: Im Fokus steht der Rückzug privater Investoren. Erstmals seit Juli kam es zu Nettoverkäufen von Nvidia-Aktien durch Kleinanleger. An einem Handelstag summierten sich diese auf rund 45 Millionen US-Dollar. Laut Vanda Research handelte es sich um ein bemerkenswertes Signal. Einige Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt als möglichen Hinweis auf eine fortgeschrittene Marktphase, da Privatanleger häufig erst spät aus Positionen aussteigen.
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Auf der anderen Seite gibt es auch gute Nachrichten. Noch immer wirken die Zahlen von Ende Februar nach, man muss sie sich auf der Zunge zergehen lassen. Nvidia konnte im vierten Quartal seinen Umsatz im Jahresvergleich um 73 % auf 68,1 Milliarden US-Dollar steigern. Besonders das Netzwerkgeschäft für Rechenzentren sticht hervor, das ein Wachstum von 263 % verzeichnete. Insgesamt macht dieses Segment inzwischen 91,5 % des Gesamtumsatzes aus und ist damit der zentrale Wachstumstreiber.
Für das laufende Quartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Diese Prognose erfolgt ohne Beiträge aus dem China-Geschäft, was die Bedeutung anderer Märkte unterstreicht. Gleichzeitig zeigen regulatorische Entwicklungen, dass geopolitische Spannungen direkten Einfluss auf das Geschäft haben.
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Nun wurden in China auch die H200-Prozessor wohl in beschränkter Anzahl vor einigen Wochen zugelassen. Dennoch setzen Behörden dort verstärkt auf energieeffiziente Lösungen und fördern heimische Anbieter. Nvidia reagiert darauf, indem für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 keine Umsätze aus diesem Bereich eingeplant werden.
Gerade dies bleibt noch ein Rätsel. Dennoch: Nvidia ist aktuell insgesamt noch relativ stabil aufgestellt. Der formale Aufwärtstrend war nur knapp unterkreuzt worden. Und: Nvidia wird wie oben beschrieben bei den Analysten sehr hoch geschätzt.
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