Nvidia eilt operativ von Rekord zu Rekord, doch an der Börse herrscht derzeit spürbare Zurückhaltung. Trotz beeindruckender Milliardenerträge und einer starken Prognose hat das Papier des KI-Giganten seit Jahresbeginn nachgegeben. Kann die anstehende hauseigene Entwicklerkonferenz GTC das Ruder wieder herumreißen?
Rekordzahlen treffen auf Skepsis
Das operative Geschäft lief für Nvidia zuletzt hervorragend. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 verzeichnete der Konzern einen Umsatzsprung von 65 Prozent auf 215,9 Milliarden US-Dollar, maßgeblich angetrieben von einer immensen Nachfrage im Segment für Rechenzentren. Auch die Profitabilität fällt mit einer Bruttomarge von 71 Prozent außergewöhnlich hoch aus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?
Dennoch ging die Aktie am vergangenen Freitag bei einem Schlusskurs von 153,20 Euro aus dem Handel und liegt damit seit Jahresanfang knapp fünf Prozent im Minus. Verantwortlich für diese gedämpfte Kursentwicklung sind vor allem makroökonomische und regulatorische Unsicherheiten. Geplante US-Exportkontrollen für fortschrittliche KI-Chips belasten die Stimmung ebenso wie die allgemeine Sorge von Investoren, ob die massiven Investitionen der großen Technologiekonzerne in künstliche Intelligenz dauerhaft aufrechterhalten werden können. Zudem versuchen Großkunden zunehmend, eigene Chips zu entwickeln, was Nvidias Preissetzungsmacht langfristig untergraben könnte.
Neue Hardware als möglicher Impulsgeber
Angesichts dieser Gemengelage richten Marktbeobachter ihren Blick nun auf das kalifornische San Jose. Dort startet am kommenden Montag, den 16. März, die Entwicklerkonferenz GTC. CEO Jensen Huang hat bereits angekündigt, bei seiner Eröffnungsrede neue Chips zu präsentieren, die bisher noch nicht der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Spekuliert wird unter anderem über die sogenannten Feynman-Chips für Hochleistungsrechnen sowie neue Prozessoren für den PC-Markt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?
Ein konkreter Hardware-Meilenstein steht bereits fest: Die Rubin-Plattform befindet sich in der vollen Produktion. Laut Unternehmensangaben sollen die neuen Chips im Vergleich zur Vorgängergeneration Blackwell eine deutliche Kostenreduktion beim Training von KI-Modellen ermöglichen. Große Cloud-Anbieter wie AWS, Google und Microsoft werden die Rubin-basierten Systeme voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Betrieb nehmen.
Klarer Ausblick auf das laufende Quartal
Für das beginnende erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 gibt sich das Management äußerst selbstbewusst und rechnet mit einem Umsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar. Einnahmen aus dem chinesischen Markt für Rechenzentren sind in dieser Prognose aufgrund der regulatorischen Hürden bereits komplett ausgeklammert. Die Präsentationen auf der kommenden GTC werden maßgeblich darüber entscheiden, ob Nvidia die Bedenken der Investoren bezüglich der langfristigen KI-Nachfrage der Unternehmenskunden zerstreuen und den Fokus der Märkte wieder auf das starke technologische Fundament lenken kann.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 9. März liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

