Nvidia musste am späteren Donnerstagabend nun etwas Federn lassen. Es ging auf nur noch rund 153 Euro abwärts. Generell aber ist das Unternehmen aktuell im Hype.
Im Mittelpunkt der technologischen Strategie von Nvidia steht derzeit der Ausbau von KI-Infrastruktur für Rechenzentren. Im Geschäftsjahr 2026 erreichte das Data-Center-Segment einen Umsatz von 193,7 Milliarden Dollar. Der Anteil dieses Bereichs liegt damit bei mehr als 91 % der gesamten Konzernerlöse. Diese Entwicklung spiegelt den starken Ausbau von Cloud-Rechenzentren weltweit wider. Große Anbieter investieren Milliardenbeträge in Hardware für künstliche Intelligenz.
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Unternehmen wie Microsoft, Meta, Alphabet und Amazon planen gemeinsam Ausgaben zwischen 650 Milliarden Dollar und 700 Milliarden Dollar, was zeigt, wie groß und (aus der Sicht von Kritikern) wie riskant dieser Hype sein kann.
Nvidia: Overhyped oder realistisch so stark?
Ein Großteil dieser Investitionen betrifft Grafikprozessoren für maschinelles Lernen. Parallel arbeitet Nvidia an neuen Chipgenerationen für zukünftige KI-Systeme. Eine wichtige Plattform für Produktankündigungen bildet die GPU Technology Conference. Diese Veranstaltung beginnt am 16. März in San Jose. Die Konferenz dauert bis zum 19. März und richtet sich an Entwickler sowie Unternehmen aus dem Technologiebereich. CEO Jensen Huang kündigte mehrere neue Chips für diese Veranstaltung an.
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Neben Produktentwicklungen investiert Nvidia in technologische Infrastruktur. Am 2. März gab das Unternehmen eine Beteiligung an Coherent bekannt. Der Umfang dieser Investition beträgt rund 2 Milliarden Dollar. Coherent produziert optische Komponenten für Hochgeschwindigkeitsnetzwerke. Solche Verbindungen ermöglichen schnelleren Datentransfer innerhalb großer Rechenzentren. Ein Vorteil für den Konzern und damit letztlich auch für den Aktienkurs, möchte man meinen.
Auf technischer Ebene nutzte der Konzern im vergangenen Jahr umfangreiche Aktienrückkäufe. Das Unternehmen erwarb Aktien im Wert von 40,1 Milliarden Dollar zurück. Zusätzlich genehmigte der Vorstand weitere Rückkäufe im Umfang von 58,5 Milliarden Dollar. Das zahlt letztlich alles auf den schon laufenden Aufwärtstrend ein, so die Botschaft einiger Beobachter.
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