Der Homebuilder NVR hat am 28. Januar 2026 seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und enttäuschte auf ganzer Linie. Der Nettogewinn brach um satte 20% auf 363,8 Millionen Dollar ein. Pro Aktie verdiente das Unternehmen 121,54 Dollar, verglichen mit 139,93 Dollar im Vorjahreszeitraum. Ein deutlicher Rückgang, der die Schwäche im US-Immobilienmarkt offenlegt.
Dabei hatte NVR die Analystenerwartungen noch übertroffen: Die Experten hatten lediglich mit einem Gewinn von 106,20 Dollar je Aktie gerechnet. Auch beim Umsatz lag NVR mit 2,71 Milliarden Dollar über der Konsensschätzung von 2,48 Milliarden Dollar. Doch der Vergleich zum Vorjahr zeigt das wahre Bild: Die Erlöse sanken um 5%.
Bruttomargen unter Druck
Besonders alarmierend: Die Bruttomarge im Homebuilding-Segment schmolz von 23,6% auf nur noch 20,4%. Schuld daran waren gestiegene Grundstückskosten, Preisdruck durch Erschwinglichkeitsprobleme und Wertberichtigungen auf Grundstücksanzahlungen in Höhe von 35,7 Millionen Dollar. Das operative Ergebnis im Hausbau-Geschäft stürzte um 22% ab.
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Die Verkaufszahlen sprechen eine klare Sprache: Im vierten Quartal wurden nur 5.668 Häuser übergeben – 8% weniger als im Vorjahr. Immerhin stieg der durchschnittliche Verkaufspreis um 3% auf 464.900 Dollar. Die Auftragseingänge legten minimal um 3% auf 4.951 Einheiten zu, doch der durchschnittliche Preis sank um 3% auf 454.200 Dollar.
Backlog schmilzt dramatisch
Wirklich besorgniserregend entwickelte sich der Auftragsbestand. Die noch nicht abgeschlossenen Verkäufe gingen um 15% auf 8.448 Einheiten zurück. In Dollar gerechnet brach der Backlog sogar um 16% auf 4,01 Milliarden Dollar ein. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Nachfrage nachlässt.
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Für das Gesamtjahr 2025 sieht die Bilanz nicht besser aus: Der Nettogewinn fiel um 20% auf 1,34 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie um 14% auf 436,55 Dollar. Die Auftragseingänge brachen um 10% auf 20.410 Einheiten ein.
Hypothekengeschäft als kleiner Lichtblick
Das Mortgage-Banking-Segment lieferte einen der wenigen positiven Akzente. Trotz eines Rückgangs der Kreditvergabe um 11% auf 1,51 Milliarden Dollar stieg das operative Ergebnis um 24% auf 57,2 Millionen Dollar. Höhere Margen beim Verkauf der Kredite auf dem Sekundärmarkt machten den Unterschied.
Die Aktie reagierte zunächst verhalten und legte leicht zu. Der Kurs stand bei 7.499,80 Dollar. In den letzten drei Monaten hatte das Papier 4% gewonnen, auf Jahressicht steht aber ein Minus von 3,9% zu Buche. Angesichts der schwachen Fundamentaldaten dürfte die Erholung wackelig bleiben.
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