Ein prominenter Name taucht in der Aktionärsstruktur von Ocugen auf. Millennium Management sichert sich ein gewichtiges Aktienpaket an dem Biotech-Unternehmen. Aus einer aktuellen Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht geht hervor, dass der globale Investmentmanager nun gemeinsame Stimm- und Verfügungsrechte über 17.074.584 Ocugen-Aktien ausübt. Das entspricht einem Anteil von 5,2 Prozent.
Die Aktie reagiert am Donnerstag positiv und legt um 3,75 Prozent auf 1,66 Euro zu. Zuvor hatte der Wert auf Monatssicht gut 22 Prozent eingebüßt. Das drückte den Relative-Stärke-Index (RSI) auf einen extrem überverkauften Wert von 14. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein sattes Plus von rund 40 Prozent auf der Anzeigetafel. Der Einstieg des institutionellen Schwergewichts fällt nun in eine Phase, in der die klinische Pipeline des Unternehmens wichtige Meilensteine passiert.
Fortschritte in der Klinik
Der Fokus des neuen Großaktionärs dürfte auf der Gentherapie-Pipeline liegen. Ocugen treibt derzeit Behandlungen für erbliche Netzhauterkrankungen voran. Anfang April schloss das Unternehmen die Dosierung in der zulassungsrelevanten Phase-2/3-Studie für den Kandidaten OCU410ST gegen Morbus Stargardt vorzeitig ab.
Parallel dazu lieferte die Phase-2-Studie ArMaDa für OCU410 vielversprechende Langzeitdaten. Bei Patienten mit geografischer Atrophie infolge trockener altersbedingter Makuladegeneration zeigte die optimale Dosis nach zwölf Monaten eine Reduzierung des Läsionswachstums um 31 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe. OCU410 ist als einmalige modifizierende Gentherapie konzipiert und zielt auf einen Markt mit hohem medizinischem Bedarf ab.
Der Fahrplan für die nächsten regulatorischen Schritte steht fest. Im zweiten Quartal 2027 erwartet das Management die finalen Hauptdaten der laufenden Stargardt-Studie. Verläuft die Auswertung positiv, plant Ocugen den offiziellen Zulassungsantrag (BLA) für Mitte 2027.
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