OHB Aktie: Börsenrückzug vom Tisch

Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB schließt einen Börsengang aus, präsentiert Rekordzahlen für 2025 und hebt seine Umsatzziele bis 2028 deutlich an.

OHB SE Aktie
Kurz & knapp:
  • Rekordauftragsbestand von 3,19 Milliarden Euro
  • Dividende von 0,60 Euro je Aktie geplant
  • Umsatzziel von über zwei Milliarden Euro bis 2028
  • Ariane-6-Serienfertigung sichert Auslastung

Aktionäre des Bremer Raumfahrtkonzerns haben nun Gewissheit. Neben starken Geschäftszahlen für 2025 lieferte das Management am Donnerstag eine klare Absage an einen möglichen Börsenrückzug. Die öffentliche Notierung erweist sich im lukrativen Rüstungs- und Raumfahrtgeschäft zunehmend als strategischer Vorteil und wichtiger Vertrauensanker für institutionelle Kunden.

Der testierte Jahresabschluss untermauert den operativen Wachstumskurs des Unternehmens. Die Gesamtleistung stieg 2025 um 21 Prozent auf knapp 1,25 Milliarden Euro. Gleichzeitig verbuchte OHB einen Rekord beim Auftragseingang von über zwei Milliarden Euro. Damit wuchs der Auftragsbestand auf den historischen Höchstwert von 3,19 Milliarden Euro an. Besonders das Segment Space Systems trieb diese Entwicklung, während die Digital-Sparte spürbar von der steigenden Nachfrage nach Satellitenoperationen für Verteidigungszwecke profitierte. Die Aktionäre sollen eine stabile Dividende von 0,60 Euro je Anteilsschein erhalten.

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Höhere Ziele dank massiver Weltraumbudgets

Parallel zu den Rekordzahlen hob der Vorstand die mittelfristigen Ziele an. Bis 2028 soll die Gesamtleistung die Marke von zwei Milliarden Euro überspringen, bei einer verbesserten EBITDA-Marge von über 12 Prozent. Mittelfristig peilt das Management einen jährlichen Auftragseingang von rund drei Milliarden Euro an.

Das politische Umfeld liefert für diese Ambitionen den passenden Rahmen. Die europäische Raumfahrtagentur ESA, die Europäische Union und der deutsche Staat planen in den kommenden Jahren dreistellige Milliardeninvestitionen in die militärische und zivile Weltrauminfrastruktur. Allein Deutschland sieht 35 Milliarden Euro für militärische Raumfahrtprojekte vor.

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Ariane 6 sichert Auslastung

Operativ sorgt der Vertragsabschluss für die Serienfertigung der Ariane-6-Trägerrakete für langfristige Planungssicherheit. Die Tochtergesellschaft MT Aerospace wird die Flugmodelle 16 bis 42 fertigen und sichert damit das kontinuierliche Wachstum der Launcher-Aktivitäten. Begleitet wird dies von einer internationalen Expansion mit einer neuen Niederlassung im Vereinigten Königreich sowie weiteren Aufträgen auf dem US-amerikanischen Markt.

Der nächste operative Prüfstein folgt am 7. Mai mit den Ergebnissen für das erste Quartal 2026. Im Hintergrund läuft zudem das Vergabeverfahren für das Bundeswehr-Satellitenprojekt SATCOMBw Stufe 4. Ein Zuschlag in den kommenden Monaten würde die Umsatzbasis des Bremer Konzerns für die nächsten Jahre noch einmal strukturell erweitern.

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