Die OHB-Aktie entwickelt sich zum echten Überraschungserfolg des Jahres 2026. Was steckt hinter der beeindruckenden Performance? Am 26. Januar bestätigte das Bremer Raumfahrtunternehmen laufende Gespräche mit dem Rheinmetall-Konzern über eine mögliche Kooperation für Ausschreibungen der öffentlichen Hand. Einen Tag später folgte die Konkretisierung durch die Analystenbank NuWays: Es geht um SATCOMBw „Stufe 4“ – ein militärisches Satellitensystem vergleichbar mit SpaceX‘ Starlink.
Das potenzielle Auftragsvolumen: 8 bis 10 Milliarden Euro. Bis 2029 sollen über 100 Satelliten eine sichere Kommunikationsinfrastruktur für die Bundeswehr aufbauen. Die strategische Logik der Partnerschaft liegt auf der Hand: OHB bringt die Satellitentechnologie, Rheinmetall die Systemintegration am Boden. Deutschland trifft auf Deutschland – in einem Programm, bei dem nationale Souveränität im Vordergrund steht.
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Warum OHB als Integrator punkten könnte
Die Analysten von NuWays sehen hier mehr als nur einen einmaligen Großauftrag. Satelliten haben eine Lebensdauer von rund fünf Jahren, wie das Starlink-Beispiel zeigt. Das bedeutet: Nach dem Aufbau folgen kontinuierlicher Betrieb, Upgrades und regelmäßiger Satellitenersatz. Ein strukturelles Geschäftsmodell entsteht.
Besonders interessant: die Parallele zu Rheinmetall. Als Systemintegrator im Bodenbereich konnte der Düsseldorfer Konzern knapp 50 Prozent des 100-Milliarden-Euro-Sondervermögens der Bundeswehr für sich verbuchen. Könnte OHB eine ähnliche Rolle im militärischen Weltraumbereich übernehmen? NuWays traut dem Unternehmen zu, künftig deutlich mehr als die bisher angenommenen 20 Prozent der deutschen Weltraumverteidigungsinvestitionen abzuschöpfen.
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Bewertungslücke zum Wettbewerb
Trotz der positiven Aussichten bleibt die Bewertung moderat. Mit dem Dreifachen des Umsatzes 2026 liegt OHB deutlich unter vergleichbaren börsennotierten Raumfahrtunternehmen, die im Schnitt mit dem Siebenfachen gehandelt werden. NuWays hebt das Kursziel von 202 auf 260 Euro an und bekräftigt die Kaufempfehlung. Die Gewinnprognose: ein jährliches Wachstum von 30 Prozent bis 2030.
Die kommenden Monate dürften weitere Impulse bringen. Großaufträge stehen an, Rocket Factory Augsburg – eine Beteiligung von OHB – plant den ersten Raketenstart noch 2026. Das globale Investoreninteresse am Thema Raumfahrt nimmt zu. Während viele Anleger noch auf der Suche nach dem nächsten Megatrend sind, könnte OHB längst mittendrin stecken.
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