Starkes Wachstum, voller Auftragsbuch — und trotzdem technischer Gegenwind. OHB präsentiert sich zum Wochenende in einem auffälligen Widerspruch: Die Fundamentaldaten liefern klare Argumente für die Wachstumsstory, während der Chart kurzfristig unter Druck steht.
Rekordauftragsbestand und ein historischer Satellitenauftrag
Das Geschäftsjahr 2025 verlief für den Bremer Raumfahrtkonzern ausgesprochen stark. Die Gesamtleistung kletterte um rund 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich auf 84,0 Millionen Euro — entsprechend einer EBIT-Marge von 6,7 Prozent.
Besonderes Gewicht hat der Auftragsbestand: Er erreichte zum Jahresende 2025 die Marke von 3,19 Milliarden Euro. Maßgeblich dazu beigetragen hat der im März unterzeichnete EPS-Sterna-Auftrag. Mit einem Volumen von 248 Millionen Euro für den Bau von 20 Kleinsatelliten zur Arktisbeobachtung im Auftrag der EUMETSAT ist es der größte Satellitenauftrag in der Geschichte Schwedens — realisiert von der Tochtergesellschaft OHB Sweden.
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Vollständige MT-Aerospace-Übernahme stärkt die Basis
Ende 2025 übernahm OHB die MT Aerospace AG vollständig und agiert nun als Alleingesellschafter des Augsburger Zulieferers. Der Schritt stärkt die eigene Wertschöpfungskette bei europäischen Trägersystemen wie der Ariane 6 und untermauert den Kurs in Richtung „New Space“. Flankiert wurde die Expansion durch neue Kreditlinien. Ein Delisting der OHB SE ist laut Management nicht geplant — das wurde zuletzt auf dem Capital Market Day im Januar bekräftigt.
Für 2026 peilt der Konzern einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro an. Bis 2028 soll die Zwei-Milliarden-Marke fallen. Ob die jüngsten Großaufträge schnell in messbare Umsatzmeilensteine übersetzt werden, zeigt der Quartalsbericht für Q1 2026 — angekündigt für den 7. Mai 2026. Die ordentliche Hauptversammlung folgt am 24. Juni 2026.
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