Morgen früh um 7:00 Uhr legt OMV seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — und die Erwartungen sind hoch. Sieben Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 1,19 Euro, was einer Verdreifachung gegenüber den 0,44 Euro aus dem Vorjahreszeitraum entspräche.
Umsatz soll um fast ein Fünftel wachsen
Auf der Erlösseite prognostizieren Marktbeobachter rund 7,4 Milliarden Euro — ein Plus von knapp 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2026 liegt der Konsens bei einem Gewinn je Aktie von 7,77 Euro bei einem Jahresumsatz von rund 28 Milliarden Euro.
Die Aktie spiegelt die Vorfreude wider: Mit einem Kursplus von rund 23 Prozent seit Jahresbeginn gehört OMV zu den stärkeren Werten im heimischen Markt. Der RSI von 70 signalisiert dabei, dass das Papier technisch an einer heißen Zone kratzt.
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Tochter OMV Petrom dreht das Steuer
Parallel lieferte die rumänische Tochtergesellschaft OMV Petrom Einblicke in eine überarbeitete Strategie bis 2030. Kernpunkt: rund eine Milliarde Euro werden aus noch nicht ausgereiften neuen Technologien abgezogen und stattdessen in Exploration & Produktion gesteckt. Das Förderziel für 2030 steigt damit auf rund 170.000 Barrel Öläquivalent pro Tag — gegenüber dem bisherigen Ziel von über 160.000.
Weniger ambitioniert fällt künftig das Klimaziel aus. Die angestrebte Reduktion der Kohlenstoffintensität bis 2030 wurde von 20 auf 10 Prozent halbiert — eine Anpassung, die das Unternehmen mit der Marktentwicklung begründet.
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Dividende steigt, Lizenzen verlängert
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der OMV-Petrom-Vorstand eine Gesamtdividende von 0,0578 RON je Aktie vor, inklusive Sonderdividende. Die Basisdividende liegt mit 0,0466 RON je Aktie rund 5 Prozent über dem Vorjahr. Ausgeschüttet werden soll damit etwa 40 Prozent des operativen Cashflows 2025. Rückenwind gibt es ferner durch die Verlängerung von Produktionslizenzen um weitere 15 Jahre.
Nach der Zahlenveröffentlichung morgen früh folgt um 11:30 Uhr die Analystenkonferenz — dort dürfte vor allem die Frage im Mittelpunkt stehen, ob der erwartete Gewinnsprung auch die strategische Neuausrichtung der Tochter stützt.
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