Der Weg vom Labor in die Klinik ist lang und teuer. Onco-Innovations arbeitet sich derzeit durch die entscheidenden präklinischen Phasen für seinen Krebs-Wirkstoff A83B4C63. An der Börse sorgt das für reichlich Fantasie: Allein in den vergangenen 30 Tagen schoss der Aktienkurs um fast 93 Prozent nach oben.
Daten für den klinischen Einsatz
Das Unternehmen hat nun die nächste Phase der bioanalytischen Arbeit eingeleitet. Gemeinsam mit dem kanadischen Auftragsforschungsinstitut Nucro-Technics werten die Forscher aktuell Tiermodellstudien aus. Im Zentrum stehen dabei die Pharmakokinetik und die Verteilung des Wirkstoffs im Organismus. Diese Daten sind zwingend erforderlich, um die Dosierung für künftige Tests am Menschen festzulegen.
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Zuvor hatte der Partner Dalton Pharma Services die Produktion der benötigten Zwischenprodukte auf einen größeren Maßstab skaliert. CEO Thomas O’Shaughnessy sieht das Programm damit an einem Wendepunkt. Die Analysephase transformiere den Wirkstoff von einem rein konzeptionellen Entwurf zu einem realen klinischen Kandidaten. Das Ziel bleibt die Einreichung eines IND-Zulassungsantrags, um die Pipeline an DNA-Schadensantwort-Inhibitoren in Richtung der ersten Tests am Menschen zu bewegen.
Hohe Volatilität begleitet den Prozess
Flankierend optimiert das Management die Kapitalausstattung und Sichtbarkeit. Rund 270.000 US-Dollar aus einem früheren Marketing-Engagement flossen ungenutzt an das Unternehmen zurück. Diese Mittel fließen nun in neue Kampagnen, um die Präsenz am Kapitalmarkt zu stärken. Das dürfte angesichts der enormen Kursschwankungen auf aufmerksame Beobachter treffen.
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Die Aktie von Onco-Innovations ist extrem schwankungsanfällig, die annualisierte Volatilität liegt bei über 130 Prozent. Mit dem gestrigen Schlusskurs von 0,71 Euro hat sich das Papier zwar spürbar vom jüngsten Jahrestief gelöst. Bis zu alten Höchstständen fehlt allerdings noch viel Boden.
Operativ liegt der Fokus nun auf der Vorbereitung der CMC-Dokumentation. Parallel dazu müssen die Entwickler beweisen, dass sich ihre Nanopartikel-basierte Wirkstoffformulierung verlässlich reproduzieren lässt. Gelingt dies, steht den regulatorischen GLP-Studien als letzter Hürde vor Phase-I-Tests nichts mehr im Weg.
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