Das Biotech-Unternehmen Onco-Innovations strukturiert sich für den nächsten entscheidenden Entwicklungsschritt um. Mit einer neuen Tochtergesellschaft und einer strategischen Partnerschaft stellt das Management die Weichen für die erste klinische Testphase am Menschen. Damit verlagert sich der operative Fokus nun deutlich in Richtung regulatorischer Umsetzung.
Strategische Verlagerung
Am Dienstag gab das Unternehmen die Gründung der Onco-Innovations AU Pty. Ltd. bekannt. Diese hundertprozentige Tochtergesellschaft soll die Phase-I-Studien in Australien vorantreiben. Flankiert wird dieser Schritt durch ein Abkommen mit der Beratungsgesellschaft Research & Development Incentives Partners.
Ziel dieser neuen Struktur ist es, das vorhandene Kapital effizient einzusetzen und gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen für den anstehenden Studienstart zu erfüllen. Die Maßnahme ergänzt die bereits zuvor kommunizierte Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Avance Clinical, der die eigentliche Durchführung der Studien in Australien übernehmen soll. Im Zentrum der Forschung steht der Hauptkandidat ONC010, ein neuartiger Inhibitor für die Krebsbehandlung, der auf Nanopartikel-Technologie basiert.
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Frisches Kapital trifft auf schwachen Kurs
Um diese Pläne zu finanzieren, war Onco-Innovations zuletzt auf dem Kapitalmarkt aktiv. Im März schloss das Unternehmen eine Privatplatzierung ab und sammelte rund 1,22 Millionen Kanadische Dollar ein. Das frische Geld fließt direkt in das operative Geschäft, die Forschung und die Vorbereitung der klinischen Phase.
An der Börse spiegelt sich dieser operative Fortschritt bisher nicht wider, der Titel steht massiv unter Druck. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 0,36 Euro notiert das Papier nur hauchdünn über seinem 52-Wochen-Tief und verzeichnet seit Jahresbeginn einen Verlust von knapp 58 Prozent.
Die neu geschaffene Unternehmensstruktur in Australien bildet nun das Fundament für die geplante klinische Aktivierung. Das Management muss nun beweisen, dass die eingeworbenen Mittel ausreichen, um den Wirkstoffkandidaten erfolgreich in die Testphase zu überführen.
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