Ondas Holdings geriet am Freitag im Sog eines breiten Rückzugs aus risikoreichen Drohnenabwehr-Aktien unter Druck und verlor 5,2%. Medienberichten zufolge reduzierten Anleger ihr Engagement in spekulativen, verlustschreibenden Unternehmen. Die Berichterstattung führte die Schwäche der Aktiengruppe auf dieses Marktumfeld zurück, nicht auf eine einzelne Unternehmensmeldung von Ondas.
Förderprogramm bietet mögliche Absatzchance
Ondas erklärte am Freitag, sein Portfolio für die Luftraumsicherheit könne Behörden unterstützen, die Zuschüsse aus dem Drohnenabwehr-Programm der FEMA beantragen wollen. Das Unternehmen verwies dabei auf die landesweite Ausweitung des Programms. Es beschrieb damit eine mögliche Geschäftschance, meldete aber keinen neuen Auftragsgewinn.
Ein konkretes Angebot für Behörden hatte am Donnerstag bereits Sentrycs vorgestellt, das zu Ondas gehört. Für das tragbare Drohnenabwehrsystem Ranger kündigte das Unternehmen einen verbindlichen Festpreis von 99.000 $ an. Das Angebot umfasst drei Jahre Wartung und richtet sich an Behörden auf bundesstaatlicher und kommunaler Ebene.
Damit adressiert Sentrycs ausdrücklich öffentliche Stellen mit einem Paket aus System und Wartungsleistungen. Die Mitteilung bezog sich auf die Konditionen dieses Angebots, nicht auf einen bereits vergebenen Beschaffungsauftrag.
Quartalsbericht folgt im November
Als nächsten Berichtstermin kündigte Ondas am Donnerstag den 12. November 2026 an. An diesem Tag will das Unternehmen seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlichen.
Die begleitende Telefonkonferenz ist für 8:30 Uhr US-Ostküstenzeit vorgesehen. Damit umfasst der angekündigte Termin sowohl die Veröffentlichung der Quartalszahlen als auch die anschließende Erläuterung im Rahmen der Konferenz.
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