Ondas Holdings hat im vierten Quartal 2025 den Umsatz auf 30,1 Millionen Dollar mehr als versechsfacht — verglichen mit 4,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig weitete sich der Verlust deutlich aus. Das Spannungsfeld zwischen aggressivem Wachstum und fehlender Profitabilität prägt das Bild des Unternehmens.
Die Zahlen hinter dem Rekord
Der Verlust je Aktie lag im vierten Quartal bei -0,36 Dollar — Analysten hatten lediglich -0,04 Dollar erwartet. Haupttreiber war eine nicht zahlungswirksame Bewertungskorrektur von 82,2 Millionen Dollar auf Optionsscheine aus der Oktober-Finanzierung. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management steigende EBITDA-Verluste, da die Investitionen in die Betriebsplattformen hochgefahren werden.
Den Weg zur Profitabilität hat das Unternehmen klar terminiert: Produktebene bis Q3 2026, Segmentebene bis Q3 2027, Gesamtunternehmen bis Q1 2028. Ob dieser Zeitplan hält, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die jüngsten Übernahmen Erträge liefern.
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Fünf Übernahmen, eine Strategie
Allein im ersten Quartal 2026 hat Ondas fünf Unternehmen akquiriert: Rotron Aerospace, Mistral Inc., BIRD Aerosystems, Indo Earth Moving und World View. Das Ziel ist eine vollständige ISR-Plattform — von der Stratosphäre bis zum Boden.
Besonders gewichtig ist der BIRD-Aerosystems-Deal vom 11. März. Das Unternehmen schützt bereits mehr als 700 Flugzeuge über 40 Flugzeugtypen hinweg mit Raketenschutzsystemen und ISR-Technologie. Mistral wiederum bringt ein Auftragsvolumen von über einer Milliarde Dollar mit und soll nach dem geplanten Abschluss im zweiten Quartal 2026 erheblich zum Auftragsbestand beitragen.
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Flankiert wird die Akquisitionsstrategie durch eine Partnerschaft mit Palantir und World View. Die drei Unternehmen wollen gemeinsam eine KI-gestützte Multi-Domain-ISR-Plattform aufbauen, die Sensorik, Datenverarbeitung und Entscheidungsunterstützung verbindet. Die Integration soll ab Q4 2026 beginnen.
Prognose angehoben, Pipeline gefüllt
Das Management hat die Umsatzprognose für 2026 auf mindestens 375 Millionen Dollar angehoben. Für das erste Quartal 2026 wird ein Umsatz zwischen 38 und 40 Millionen Dollar erwartet. Die Kriegskasse ist gut gefüllt: Die Pro-forma-Liquidität liegt bei über 1,5 Milliarden Dollar, während die Gesamtverschuldung von 54,2 auf 12,5 Millionen Dollar gesenkt wurde.
25 weitere Übernahmekandidaten mit einem kombinierten Umsatzpotenzial von rund 500 Millionen Dollar befinden sich nach Unternehmensangaben in der Prüfung. Geopolitische Spannungen — insbesondere im Nahen Osten — sorgen laut Management für steigende Nachfrage nach ISR- und Drohnenabwehrsystemen, was das Unternehmen als strukturellen, langfristigen Rückenwind wertet.
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