Die Neuausrichtung von Opendoor auf ein KI-gestütztes Geschäftsmodell gewinnt an Dynamik und sorgt für Optimismus bei Analysten. Trotz eines anhaltenden Nettoverlusts übertraf der Umsatz im vierten Quartal die Markterwartungen deutlich, während die UBS ihr Kursziel für den Titel mehr als verdreifachte. Können die neuen Strategien den Immobiliendienstleister nachhaltig in die Gewinnzone führen?
Analystenlob und institutionelles Interesse
Die Analysten der UBS haben ihr Kursziel für Opendoor von 1,60 US-Dollar auf 5,00 US-Dollar angehoben. Diese deutliche Korrektur folgt auf die jüngsten Geschäftszahlen und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Auch institutionelle Investoren zeigen Interesse: Prentice Capital erwarb laut Berichten vom Dienstag rund 553.000 Anteile.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Opendoor?
Wesentlicher Treiber für die positive Stimmung war der Umsatz im vierten Quartal. Mit 736 Millionen US-Dollar lag dieser spürbar über dem Analystenkonsens von 594 Millionen US-Dollar. Zwar wies das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,26 US-Dollar je Aktie aus, doch der bereinigte EBITDA-Verlust verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 49 Millionen auf 43 Millionen US-Dollar.
Strategiewechsel zeigt erste Erfolge
Unter dem Schlagwort „Opendoor 2.0“ priorisiert CEO Kaz Nejatian die Profitabilität einzelner Transaktionen und die Verkaufsgeschwindigkeit gegenüber reinem Volumenwachstum. Die Zahl der Immobilienankäufe stieg im vierten Quartal zwar um 46 Prozent auf 1.706 Objekte, gleichzeitig konnte das Unternehmen die durchschnittliche Haltedauer der Bestandsimmobilien um 23 Prozent senken.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Opendoor?
Zentraler Bestandteil des Umbaus ist der Übergang zu einem kapitalmarktnahen Marktplatz-Modell. Das Programm „Cash Plus“, das Immobilienverkäufe mit geringerem Kapitaleinsatz für die Plattform ermöglicht, macht bereits 35 Prozent des wöchentlichen Transaktionsvolumens aus. Dieser Fokus auf Effizienz soll die finanzielle Stabilität in einem volatilen Marktumfeld sichern.
Ausblick auf das laufende Jahr
Trotz der strategischen Fortschritte bleibt die Marktlage kurzfristig herausfordernd. Für das erste Quartal 2026 prognostiziert das Management einen sequenziellen Umsatzrückgang von etwa zehn Prozent auf rund 662 Millionen US-Dollar. Der bereinigte EBITDA-Verlust soll dabei zwischen 30 Millionen und 35 Millionen US-Dollar liegen. Das erklärte Ziel bleibt, bis Ende 2026 auf einer rollierenden Zwölf-Monats-Basis ein positives bereinigtes Nettoergebnis zu erzielen.
Opendoor-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Opendoor-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Opendoor-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Opendoor-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Opendoor: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

