Oracle baut sein Geschäft radikal um. Auf der einen Seite sichert sich der Softwarekonzern einen gewaltigen Deal mit OpenAI und rüstet seine Cloud-Dienste auf. Parallel dazu streicht das Unternehmen weltweit 30.000 Stellen. Dieser harte Schnitt soll die massiven Investitionen in die künstliche Intelligenz finanzieren.
Milliarden-Deal mit OpenAI
OpenAI nutzt jetzt auch Oracle für seine Cloud-Infrastruktur. Der Vertrag hat es in sich. Über fünf Jahre soll das Abkommen rund 300 Milliarden US-Dollar schwer sein. Dafür baut Oracle gewaltige Rechenzentren mit einer Kapazität von 4,5 Gigawatt. Zeitgleich brachte der Konzern neue KI-Software auf den Markt. Autonome Agenten übernehmen künftig selbstständig Aufgaben in der Buchhaltung oder Lieferkette.
Hoher Preis für das Wachstum
Diese aggressive Expansion kostet viel Geld. Für das Jahr 2026 plant das Management Investitionen von bis zu 50 Milliarden Dollar. Um das zu stemmen, greift Oracle hart durch. Im April streicht der Konzern weltweit etwa 30.000 Arbeitsplätze. Die Schuldenlast liegt laut Analysten bereits bei über 130 Milliarden Dollar. Die neue Finanzchefin Hilary Maxson muss diesen finanziellen Spagat nun steuern.
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Börse feiert die Strategie
Die Anleger honorieren den harten Kurs. Nach einem Kurssprung am Montag legte die Aktie am heutigen Dienstag weiter zu und notiert bei 137,18 Euro. Die fundamentalen Daten stützen den Optimismus. Im dritten Quartal wuchs der Umsatz mit Cloud-Infrastruktur um 84 Prozent. Der Nettogewinn stieg auf 3,7 Milliarden Dollar.
Oracle sitzt auf einem massiven Auftragspolster. Die vertraglich zugesicherten Umsätze belaufen sich auf rund 553 Milliarden Dollar. Das gibt dem Management Planungssicherheit für den teuren Ausbau der KI-Rechenzentren.
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