Die Formel 1 dient oft als reine Marketing-Bühne, doch für Oracle ist die verlängerte Partnerschaft mit Red Bull Racing mehr als nur Sponsoring. Sie ist ein Härtetest für die eigene Technologie unter Extrembedingungen. Während die Boliden auf der Strecke Daten sammeln, bereitet der Konzern im Hintergrund eine massive Kapitalaufnahme vor, um seine Cloud-Infrastruktur drastisch auszubauen.
Technologie-Schaufenster Rennstrecke
Oracle nutzt die Königsklasse des Motorsports gezielt, um die Leistungsfähigkeit seiner Oracle Cloud Infrastructure (OCI) zu demonstrieren. Im Zentrum der am heutigen Donnerstag bestätigten Verlängerung der Zusammenarbeit steht die Entwicklung des neuen Hybrid-Antriebsstrangs für die Saison 2026.
Die neuen Regularien erfordern komplexe Simulationen, die Oracle über seine Cloud-Plattform abwickelt. Zudem soll ein KI-basierter Strategie-Agent künftig Echtzeitentscheidungen an der Boxenmauer unterstützen. Das Ziel ist klar: Die Technologie, die auf der Rennstrecke über Sieg oder Niederlage entscheidet, soll auch Unternehmenskunden von der Leistungsfähigkeit der Oracle-KI überzeugen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?
Kapital für die Expansion
Das High-Tech-Sponsoring flankiert eine aggressive Wachstumsstrategie im Kerngeschäft. Der Konzern kündigte an, im laufenden Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden US-Dollar aufnehmen zu wollen. Geplant ist eine Mischung aus der Ausgabe von Unternehmensanleihen und einer Aktienemission von bis zu 20 Milliarden US-Dollar.
Dieses frische Kapital fließt primär in den physischen Ausbau der Rechenzentren. Oracle muss massiv investieren, um die vertraglich bereits zugesicherte Nachfrage nach Cloud-Kapazitäten bedienen zu können. An der Börse wird die kostspielige Expansion und die damit verbundene Verwässerung jedoch noch verhalten aufgenommen: Seit Jahresanfang verlor das Papier über 25 Prozent an Wert und notiert aktuell bei rund 124 Euro.
Für Oracle ist die strategische Stoßrichtung dennoch alternativlos. Die Formel 1 liefert den operativen Beweis für die technologische Kompetenz, während die milliardenschweren Investitionen die notwendige Skalierung im Wettbewerb mit anderen Cloud-Giganten sichern sollen.
Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

