Nach monatelangen Kursverlusten meldet sich Oracle eindrucksvoll zurück. Die Papiere des Softwaregiganten schossen in nur einer Woche um fast ein Viertel in die Höhe. Auslöser für diese massive Gegenbewegung ist eine Kombination aus neuen Allianzen und einem gigantischen Auftragsbestand.
Brückenschlag zur Konkurrenz
Bisher galten Oracle und Amazon Web Services (AWS) als erbitterte Rivalen. Nun bauen die beiden Cloud-Giganten eine direkte, private Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen ihren Netzwerken. Kunden können künftig Daten nahtlos und ohne Umweg über das öffentliche Internet zwischen den Plattformen verschieben.
Diese technische Öffnung löst ein massives Problem für Unternehmen. Bisher waren Daten oft in einer einzigen Cloud gefangen. Moderne KI-Anwendungen erfordern jedoch Flexibilität. Ein Unternehmen kann nun beispielsweise eine Hochleistungsdatenbank bei Oracle nutzen und das Modelltraining über AWS SageMaker laufen lassen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?
Auftragsbücher platzen aus allen Nähten
Die Basis für die aktuelle Kursrally liefert der Blick in die Bücher. Oracle sitzt auf vertraglich zugesicherten Einnahmen von 553 Milliarden US-Dollar. Dieser Wert hat sich im Jahresvergleich mehr als vervierfacht. Darin enthalten sind gewaltige KI-Verträge mit Schwergewichten wie OpenAI, Meta und xAI.
Das Wachstum in den strategisch wichtigen Segmenten beschleunigt sich rasant. Der Umsatz mit Cloud-Infrastruktur kletterte um 84 Prozent. Im Bereich der Multicloud-Datenbanken verzeichnete der Konzern sogar einen Zuwachs von über 500 Prozent. Diese Dynamik drängt Bedenken über den negativen freien Cashflow und die hohe Schuldenlast vorerst in den Hintergrund.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?
Analysten sehen weiteres Potenzial
Flankiert werden die starken Zahlen von einer weiteren Auszeichnung. Das Marktforschungsunternehmen Gartner stufte Oracle zum 19. Mal in Folge als führend im Bereich Transportmanagement-Software ein. Neue KI-Agenten sollen hier künftig Logistikprozesse weiter automatisieren.
An der Börse honorieren Investoren dieses Gesamtpaket. Allein am Donnerstag kletterte die Aktie um über fünf Prozent auf 178,34 US-Dollar. Die Wall Street bleibt mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei gut 261 US-Dollar.
Die technische Umsetzung der neuen Partnerschaft steht nun im Fokus. Die direkte Verbindung zwischen Oracle und AWS soll im Laufe dieses Jahres in der US-Ostküstenregion von Amazon an den Start gehen. Gelingt die reibungslose Integration, etabliert sich Oracle endgültig als unverzichtbarer Baustein in der KI-Infrastruktur großer Konzerne.
Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 17. April liefert die Antwort:
Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


