Oracle Aktie: Wirtschaftlicher Höhenflug!

Oracle meldet das stärkste organische Wachstum seit 15 Jahren, angetrieben von einem Plus von 84% im Cloud-Geschäft. Die Prognose für 2027 wurde angehoben.

Oracle Aktie
Kurz & knapp:
  • Stärkstes Umsatz- und Gewinnwachstum seit 15 Jahren
  • Cloud-Infrastruktur legt um 84 Prozent zu
  • Vertragsbestand springt auf 553 Milliarden Dollar
  • Ziel für 2027 auf 90 Milliarden Dollar erhöht

Oracle hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Erwartungen deutlich übertroffen — und das in einem Ausmaß, das im Unternehmen seit über 15 Jahren nicht mehr vorkam. Erstmals seit dieser Zeit wuchs Oracle sowohl beim Gesamtumsatz als auch beim bereinigten Gewinn je Aktie um mehr als 20 Prozent organisch. Der Treiber dahinter ist klar: Cloud und künstliche Intelligenz.

Cloud-Infrastruktur als Wachstumsmotor

Der Gesamtumsatz stieg im Quartal auf 17,2 Milliarden Dollar, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig war das Cloud-Geschäft: Der Bereich Cloud Infrastructure (IaaS) legte um 84 Prozent zu und erreichte 4,9 Milliarden Dollar. Das ist kein gewöhnliches Wachstum — es spiegelt eine stark steigende Nachfrage nach KI-Rechenkapazität wider, für die Oracle gezielt Infrastruktur aufgebaut hat.

Noch aussagekräftiger ist der Auftragsbestand: Die sogenannten Remaining Performance Obligations — also vertraglich gesicherter, noch nicht realisierter Umsatz — sprangen um 325 Prozent auf 553 Milliarden Dollar. Ein Großteil davon entfällt auf großvolumige KI-Verträge, bei denen Kunden häufig Ausrüstungskosten vorab bezahlen oder eigene GPUs einbringen.

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Ausblick und Partnerschaften

Für das vierte Quartal erwartet Oracle ein Umsatzwachstum von 19 bis 21 Prozent, beim Cloud-Umsatz sogar 46 bis 50 Prozent. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bleibt bei 67 Milliarden Dollar, während Oracle die Zielmarke für das Geschäftsjahr 2027 auf 90 Milliarden Dollar angehoben hat — fünf Milliarden mehr als bisher kommuniziert.

Parallel dazu baut Oracle seine Multi-Cloud-Strategie aus: Datenbankdienste sind bereits in 33 Regionen gemeinsam mit Microsoft und 14 Regionen mit Google verfügbar. Mit AWS soll die Präsenz bis Ende 2026 auf 22 Regionen wachsen. Diese Partnerschaften erschließen Nachfrage, die Oracle im Alleingang nicht erreichen würde.

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Der negative freie Cashflow von 13,2 Milliarden Dollar über die vergangenen zwölf Monate erklärt sich durch die laufenden Investitionen: Oracle hat bereits mehr als zehn Gigawatt an Rechenzentrumskapazität für die nächsten drei Jahre gesichert, 90 Prozent davon bereits finanziert. Der operative Cashflow lag im selben Zeitraum bei 23,5 Milliarden Dollar — die Investitionswelle ist also aus eigener Kraft gestemmt.

Trotz der starken Quartalszahlen notiert die Aktie aktuell rund 27 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts, was zeigt, wie stark der Titel im Jahresverlauf unter Druck geraten war. Die jüngsten Ergebnisse könnten nun als Grundlage für eine Neubewertung dienen — sofern das Wachstumstempo im vierten Quartal hält, was die Prognose verspricht.

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