Der Prothesenhersteller Ottobock hat heute Rekordergebnisse für 2025 vorgelegt – und die fallen deutlich besser aus als erwartet. Die Aktie reagiert vorbörslich mit einem Plus von 2,77 Prozent auf 59,45 Euro. Doch was steckt hinter diesem Erfolg?
Zweistelliges Wachstum im Kerngeschäft
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Konzern steigerte seine Umsätze im Kerngeschäft um 11,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Das organische Wachstum lag bei starken 10,6 Prozent. Noch beeindruckender fällt die Entwicklung beim bereinigten operativen Ergebnis aus. Das EBITDA kletterte um fast 30 Prozent auf 415,3 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 3,6 Prozentpunkte auf 26 Prozent – ein klarer Beleg für die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.
Verantwortlich für diese Entwicklung sind mehrere Faktoren. Ottobock brachte 2025 zahlreiche Innovationen auf den Markt, darunter die nächste Generation des marktführenden Kniegelenks für hochaktive Nutzer und eine komplett überarbeitete Produktpalette in der Arm- und Handprothetik. Parallel dazu etablierte das Unternehmen neue Erstattungen für hochwertige Komponenten in den USA, Frankreich und Japan.
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Alle Regionen tragen zum Erfolg bei
Regional betrachtet lieferten sämtliche Märkte ab. Die Region EMEA wuchs um 12,7 Prozent, Amerika um 9,5 Prozent und Asien-Pazifik um 7,4 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Produkte- und Komponentengeschäft mit einem Zuwachs von 14,5 Prozent, während Patient Care um 8,3 Prozent zulegte.
Der Free Cashflow erhöhte sich überproportional um 23,7 Prozent auf 228 Millionen Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Verschuldungssituation deutlich: Der dynamische Verschuldungsgrad sank von 3,5 auf 2,3.
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Positiver Ausblick für 2026
Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich Ottobock zuversichtlich. Das Management erwartet ein Umsatzwachstum im Kerngeschäft von 5 bis 8 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge soll auf über 26,5 Prozent steigen. Die Mittelfristziele bis 2029 bestätigte das Unternehmen vollumfänglich: ein organisches Wachstum von 7 bis 9 Prozent jährlich und eine EBITDA-Marge von 29 bis 30 Prozent.
CEO Oliver Jakobi zeigte sich sehr zufrieden: „Unser skalierbares Geschäftsmodell, unsere konsequente Nutzerorientierung und Innovationsstrategie zahlen sich kontinuierlich aus.“ CFO Arne Kreitz ergänzte, man sei hervorragend gerüstet für weiteres deutliches Umsatzwachstum und überproportionale Ertragssteigerungen.
Die Kombination aus zweistelligem Wachstum, deutlicher Margensteigerung und positivem Ausblick dürfte bei Anlegern gut ankommen. Das Unternehmen hat seine Position als Marktführer weiter ausgebaut und beweist, dass sich Investitionen in Innovation auszahlen.
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