Oxford Lane Capital ordnet seine Kapitalstruktur neu. Der auf besicherte Kreditverpflichtungen (CLOs) spezialisierte Investor tauscht alte Verbindlichkeiten gegen neue aus und nimmt dafür eine höhere Zinslast in Kauf. Während eine ältere Tranche von Vorzugsaktien vorzeitig zurückgezahlt wird, fließen nun die ersten Ausschüttungen für die neu aufgelegten Papiere.

Vorzeitige Ablösung der Altpapiere

Am 1. Mai 2026 wird das Unternehmen 2,8 Millionen Vorzugsaktien der bis 2027 laufenden Serie vorzeitig ablösen. Aktionäre erhalten den festgelegten Rücknahmepreis von 25 US-Dollar pro Anteilsschein. Mit diesem Stichtag erlöschen alle weiteren Ansprüche auf Ausschüttungen für diese Tranche, lediglich das Recht auf die finale Barauszahlung bleibt bestehen. Die Maßnahme erfolgt anteilig über alle bisherigen Halter dieser mit 6,25 Prozent verzinsten Papiere hinweg.

Höhere Zinsen für die neue Tranche

Zeitgleich mit dem Schuldenabbau beginnt die Bedienung der erst im März ausgegebenen Vorzugsaktien mit Laufzeit bis 2031. Diese Papiere sind mit einer deutlich höheren jährlichen Fixverzinsung von 8,25 Prozent ausgestattet. Die erste monatliche Ausschüttung in Höhe von rund 0,24 US-Dollar pro Anteil wird am 30. April 2026 fällig. Der Stichtag für die Berechtigung an dieser Zahlung ist der 16. April. Auf das Jahr hochgerechnet beläuft sich die Dividende der neuen Serie auf gut 2,06 US-Dollar je Anteilsschein.

Stammaktionäre erhalten Konstanz

Abseits der Vorzugspapiere hält das Management auch für die Stammaktionäre an der bisherigen Ausschüttungspolitik fest. Trotz eines leichten Kursrückgangs der Stammaktie auf zuletzt 9,86 US-Dollar bleibt die reguläre monatliche Dividende von 0,20 US-Dollar für die Monate bis einschließlich Juni 2026 gesichert. Die operative Basis für diese Zahlungen liefert das Portfolio aus CLO-Investments, welches im Schlussquartal 2025 Gesamterträge von knapp 118 Millionen US-Dollar generierte und zuletzt einen Nettoinventarwert von 15,51 US-Dollar pro Aktie aufwies.