Oxford Square Capital hat am 30. Oktober monatliche Ausschüttungen von 0,015 $ je Aktie für Januar bis März 2027 angekündigt. Die Entscheidung war Teil der Quartalsveröffentlichung, in der das Unternehmen auch über seine Erträge und die Ausgabe neuer Aktien berichtete.

Gestern stieg die Aktie um 4,0% und schloss bei 0,7800 €. Ein Zusammenhang zwischen diesem Kursanstieg und den zuvor veröffentlichten Unternehmensmeldungen ist nicht bestätigt.

Ausschüttungen und Quartalsergebnis

Für Oktober bis Dezember 2026 hatte Oxford Square Capital monatliche Ausschüttungen von 0,035 $ je Aktie erklärt. Die angekündigten Zahlungen für das kommende Jahr fallen damit niedriger aus.

Nach Unternehmensangaben belief sich der Nettoanlageertrag im dritten Quartal 2026 auf rund 4,9 Millionen $. Je Aktie waren es 0,04 $. Den Nettoinventarwert bezifferte Oxford Square Capital zum 30. September auf 1,21 $ je Aktie.

Daneben meldete das Unternehmen realisierte Nettoverluste von rund 11,3 Millionen $. Dem standen nicht realisierte Wertsteigerungen von rund 7,9 Millionen $ gegenüber.

Neue Aktien und geänderte Satzung

Über sein laufendes Aktienplatzierungsprogramm gab Oxford Square Capital im Berichtsquartal rund 14,1 Millionen Aktien aus. Der Nettoerlös dieser Platzierungen betrug nach Unternehmensangaben rund 19,4 Millionen $.

Die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte Quartalsmeldung weist zum 30. September insgesamt 120,0 Millionen ausstehende Stammaktien aus.

Bereits am 28. Oktober hatte Oxford Square Capital zudem eine geänderte Satzung beschlossen. Sie legt für bestimmte Aktionärsanträge und die Nominierung von Verwaltungsratsmitgliedern Mindestanforderungen an den Aktienbesitz und die Haltedauer fest. Diese Anforderungen gelten damit für die im Beschluss erfassten Anträge und Nominierungen.