Oxford Square Capital hat am Freitag die Ausgabe von rund 14,1 Millionen Aktien über sein laufendes Aktienplatzierungsprogramm im dritten Quartal 2026 gemeldet. Nach Unternehmensangaben brachte das sogenannte At-the-Market-Angebot einen Nettoerlös von rund 19,4 Millionen $. Zugleich legte die Gesellschaft ihre Quartalsergebnisse vor.

Investmentertrag und Nettoinventarwert gesunken

Der Nettoinvestmentertrag belief sich im dritten Quartal 2026 auf 0,04 $ je Aktie. Im Vorquartal hatte Oxford Square Capital noch 0,05 $ je Aktie erzielt.

Auch der Nettoinventarwert je Aktie ging zurück: Oxford Square Capital wies zum Quartalsende 1,21 $ aus. Am 30. Juni 2026 hatte dieser Wert noch bei 1,29 $ gelegen.

Die Aktie verlor am Freitag 16%. Der Rückgang fiel damit auf den Veröffentlichungstag der Quartalszahlen; das Unternehmen selbst stellte keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen und der Kursbewegung her.

Neue Hürden für Aktionärsanträge

Bereits am Mittwoch änderte Oxford Square Capital seine Satzungsbestimmungen für Aktionäre, die eigene Beratungsgegenstände bei einer jährlichen Hauptversammlung einbringen wollen. Dafür müssen sie Aktien im Wert von mindestens 1 Million $ oder mindestens 3% der stimmberechtigten Aktien halten.

Die Beteiligung muss während mindestens sechs Monaten vor der Versammlung ununterbrochen bestehen. Aktionäre müssen die betreffenden Aktien außerdem bis einschließlich der Versammlung halten. Die Vorgaben betreffen damit sowohl die Höhe der Beteiligung als auch die Dauer des Aktienbesitzes vor dem Einbringen solcher Beratungsgegenstände.