Paladin Energy Aktie: Produktionsrekord!

Paladin Energy meldet im zweiten Quartal eine um 16% gestiegene Uranproduktion bei sinkenden Kosten und einer verbesserten Netto-Cash-Position von 238 Millionen US-Dollar.

Paladin Energy Aktie
Kurz & knapp:
  • Produktionssteigerung auf 1,23 Millionen Pfund Uran
  • Kostensenkung auf 39,70 US-Dollar pro Pfund
  • Starke Netto-Cash-Position von 238 Millionen US-Dollar
  • Prognose für 2026 bestätigt und bestätigt

Die Paladin Energy Aktie schoss am 21. Januar 2026 um 12,7% nach oben auf 11,64 AUD – der Wert nähert sich damit dem 52-Wochen-Hoch von 13,25 AUD. Der Grund: Das Uran-Unternehmen hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Dezember 2025) eindrucksvolle Zahlen vorgelegt. Die Produktion kletterte um 16% gegenüber dem Vorquartal auf 1,23 Millionen Pfund U3O8. Gleichzeitig sanken die Produktionskosten auf 39,70 US-Dollar pro Pfund.

Langer Heinrich Mine läuft rund

Die Mine in Namibia zeigt sich in Bestform. Mit 1,21 Millionen Tonnen verarbeitetem Material bei einem durchschnittlichen Erzgehalt von 524 ppm und einer Rückgewinnungsrate von 91% übertraf die Anlage die eigenen Erwartungen. CEO Paul Hemburrow machte deutlich: „Das Ziel ist jetzt Konstanz – 100% Abbaukapazität, 100% Verarbeitungskapazität für ein absolut überragendes Geschäftsjahr 2027.“

Die neue Bergbauflotte ist zur Hälfte angekommen. Die restlichen 140-Tonnen-Lkw stehen bereit und sollen die Abbaukapazität auf 110% katapultieren. Nach einer Optimierungsphase wird die Kapazität auf exakt 100% kalibriert – das Fundament für die Vollproduktion bis Ende des Geschäftsjahres 2026.

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Verkaufserlöse überraschen positiv

Paladin verkaufte im Quartal 1,43 Millionen Pfund U3O8 zu einem durchschnittlichen Preis von 71,80 US-Dollar pro Pfund. Verantwortlich für den starken Erlös waren vor allem Lieferungen in marktorientierte Verträge – ein direkter Nutzen aus dem steigenden Uranpreis. Der Goldpreis für Februar-Kontrakte sprang um 2,19% auf 4.870,31 US-Dollar pro Feinunze.

Chief Commercial Officer Alex Rybak erklärte die zurückhaltende Haltung bei Neuverträgen: „Wir sehen einfach nicht, wie das Angebot die prognostizierte Nachfrage der 2030er Jahre decken soll.“ Die Strategie dahinter ist klar – Paladin wartet auf höhere Preisniveaus, bevor weitere Langfristverträge abgeschlossen werden.

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Finanzpolster wächst

Die Bilanz hat sich spürbar verbessert. Nach Abschluss eines Aktienrückkaufprogramms über 100 Millionen AUD und einer Umschuldung verfügte Paladin zum 31. Dezember 2025 über 278,4 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln. Die Schulden wurden auf 40 Millionen US-Dollar reduziert – das ergibt eine Netto-Cash-Position von 238,4 Millionen US-Dollar. Eine ungenutzte Kreditlinie über 70 Millionen US-Dollar steht zusätzlich bereit.

Patterson Lake South rückt näher

In Kanada nimmt das Prestigeprojekt Patterson Lake South Fahrt auf. Die Winterbohrungen starteten im Januar 2026. Das hochgradige Vorkommen in der Athabasca-Region birgt 93,7 Millionen Pfund U3O8 mit einem Erzgehalt von 1,41%. Die geplante Jahresproduktion liegt bei 9,1 Millionen Pfund über eine Laufzeit von zehn Jahren.

Die Zahlen sprechen für sich: Mit 73 Reaktoren weltweit im Bau und einem zusätzlichen Jahresbedarf von 40 Millionen Pfund Uran steht der Markt vor einem strukturellen Versorgungsdefizit. Paladin hält für das Gesamtjahr 2026 an der Produktionsprognose von 4,0 bis 4,4 Millionen Pfund fest – Tendenz zum oberen Ende der Spanne.

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