Palantir steht vor entscheidenden Tagen. Kurz vor den Quartalszahlen greift der Datenkonzern nach einer zentralen Rolle im zivilen US-Luftverkehr. Ein neuer Regierungsauftrag könnte das Wachstum weiter befeuern. Das ist auch dringend nötig. Die hohe Bewertung der Aktie verzeiht keine Fehler.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA baut ihr Flugverkehrsmanagement um. Das neue KI-gestützte System heißt SMART. Es soll Konflikte im Luftraum bis zu zwei Stunden im Voraus erkennen. Bisher liegt diese Zeitspanne bei 15 Minuten. Palantir konkurriert bei diesem Projekt mit Thales und Airspace Intelligence. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenden Modernisierung. Das Gesamtbudget der FAA dafür liegt bei rund 32,5 Milliarden US-Dollar.
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Palantir hat dabei gute Karten. Die FAA nutzt bereits die Foundry-Software des Unternehmens. Anfang April legte sich die Behörde offiziell fest. Nur Palantir könne die nötige Datenmodernisierung ohne Verzögerungen liefern. Der Zuschlag für diese sechsmonatige Integrationsphase wird für den 1. Mai erwartet.
Zivile Behörden als Wachstumstreiber
Der Vorstoß bei der FAA passt ins Bild. Palantir gewinnt zunehmend zivile Regierungsaufträge. Erst Ende April sicherte sich der Konzern einen Rahmenvertrag mit dem US-Landwirtschaftsministerium. Das Volumen liegt bei 300 Millionen US-Dollar. Zuvor half Palantir der Behörde bereits bei einem milliardenschweren Hilfsprogramm für Landwirte. Analyst John McPeake von Rosenblatt sieht das Momentum positiv. Er hält ein Wachstum der Regierungsumsätze von 58 Prozent in diesem Jahr für realistisch.
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Trotz der vollen Auftragsbücher steht die Aktie unter Druck. Das Papier notiert gut 30 Prozent unter dem Rekordhoch vom vergangenen November. Der Grund: die extreme Bewertung. Investoren zahlen aktuell das 111-fache des erwarteten Gewinns. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei 77. Andere Software-Werte wie Adobe oder Salesforce haben in diesem Jahr bereits deutlich korrigiert. Palantir spürt diesen branchenweiten Gegenwind ebenfalls.
Hohe Erwartungen vor den Zahlen
Am 4. Mai legt Palantir die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Das Management peilt einen Umsatz von bis zu 1,53 Milliarden US-Dollar an. Der bereinigte operative Gewinn soll bei rund 870 Millionen US-Dollar liegen. Die Investmentbank Morgan Stanley erwartet, dass Palantir diese Prognosen übertrifft und den Jahresausblick anhebt. Das allein reicht aber kaum aus. Da der Markt ohnehin herausragende Zahlen einpreist, braucht es eine deutliche Übererfüllung für weitere Kursgewinne.
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