Die Palantir-Aktie steht massiv unter Druck. Die kanadische Investmentbank RBC Capital Markets warnt vor den am 2. Februar nach Börsenschluss anstehenden Quartalszahlen eindringlich vor einem möglichen Kursrutsch von bis zu 70 Prozent. Das Kursziel liegt bei nur noch 50 US-Dollar – das Rating bleibt auf „Underperform“.
Was treibt diese drastische Einschätzung? RBC sieht mehrere Warnsignale: Die extrem hohe Bewertung nach dem spektakulären Kursanstieg der vergangenen Monate steht im krassen Gegensatz zu einem nachlassenden Wachstumstempo. Die Analysten befürchten, dass die Erwartungen der Anleger schlicht nicht mehr zu erfüllen sind.
Politischer Gegenwind aus Berlin
Doch das ist nicht die einzige Baustelle. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) erteilte dem Einsatz von Palantir-Software für Bundesbehörden am 30. Januar eine klare Absage. „Ich sehe es nicht, dass die Software Palantir für die Bundesbehörden kommt“, erklärte sie gegenüber der „Rheinischen Post“.
Ihre Begründung: Es gehe um sensible Daten, und Deutschland dürfe sich nicht in gefährliche Abhängigkeiten begeben. Das Bundesinnenministerium hatte seit geraumer Zeit den möglichen Einsatz für die Bundespolizei geprüft. Während Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen bereits Palantir-Technologie nutzen, lehnen andere Bundesländer den Einsatz ab.
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Expansion im Rodeo-Geschäft
Einen Lichtblick gibt es dennoch: Am 29. Januar gab das Unternehmen Innodata bekannt, von Palantir für die Bereitstellung von Trainingsdaten und Data-Engineering-Services ausgewählt worden zu sein. Der Fokus liegt auf KI-gestützter Rodeo-Analyse – spezialisierte Annotation und Datenverarbeitung für tausende Stunden Videomaterial von Bull Riding, Bronc Riding und Barrel Racing.
Dimitrios Lymperopoulos, Head of Machine Learning bei Palantir, betonte die Bedeutung hochqualitativer Trainingsdaten für die anspruchsvollen KI-Systeme des Unternehmens. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Palantir seine Computer-Vision-Fähigkeiten auch in Nischenmärkten ausbaut.
Bleibt die Frage: Können solche Spezialanwendungen die strukturellen Bewertungsrisiken kompensieren? Die Zahlen am 2. Februar dürften Klarheit bringen.
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