Cathie Wood kauft, Michael Burry wettet gegen das Unternehmen — und Insider verkaufen in großem Stil. Palantir steckt mitten in einem Kräftemessen zwischen überzeugten Bullen und entschlossenen Skeptikern, das die Aktie zuletzt auf eine wilde Achterbahnfahrt geschickt hat.
Der Auslöser: Burry greift an
Die vergangene Woche war die schlechteste für Palantir seit einem Jahr. Auslöser war ein inzwischen gelöschter Post von Michael Burry auf X, in dem er behauptete, Anthropic fresse Palantir den Markt weg. Die Aktie verlor daraufhin innerhalb von fünf Tagen rund 14 Prozent — bei einem Handelsvolumen, das am Freitag mehr als doppelt so hoch lag wie der Dreimonatsdurchschnitt.
Burry ist kein unbekannter Kritiker. Er hält über langlaufende Put-Optionen mit Ausübungspreis von 50 Dollar (Laufzeit bis 2027) eine Short-Position, die ihn an rund fünf Millionen Aktien exponiert. Seine Kernthese: Palantir sei im Kern ein Beratungsunternehmen mit niedrigen Margen, das sich als KI-Wachstumsgeschichte verkleidet — mit schnell steigenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie hohen aktienbasierten Vergütungen als Warnsignale.
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Gegenwind von mehreren Seiten
Wedbush-Analyst Daniel Ives hält Burrys Narrativ für schlicht falsch. Er verweist auf das 137-prozentige Wachstum im US-amerikanischen Kommerzgeschäft und bekräftigt sein Kursziel von 230 Dollar. Ein strukturelles Argument stützt seine Position: Palantirs größter Kunde ist die US-Regierung — und Anthropic steht derzeit auf der Pentagon-Sperrliste. Ein Bundesberufungsgericht in Washington lehnte es ab, diese Einstufung als nationales Sicherheitsrisiko vorläufig auszusetzen.
Trotzdem bleibt ein weiteres Warnsignal bestehen: Insider haben in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von rund 433 Millionen Dollar verkauft, ohne dass auch nur ein einziger Kauf gemeldet wurde.
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Kaufgelegenheit oder Bewertungsfalle?
ARK Invest hat heute rund 85.000 Aktien im Wert von etwa 11 Millionen Dollar zugekauft — verteilt über mehrere Fonds, angeführt vom ARKK ETF. Cathie Wood handelt damit nach ihrem bekannten Muster: Stärke nutzen zum Trimmen, Schwäche zum Aufstocken.
Die Fundamentaldaten liefern ihr Argumente. Im vierten Quartal 2025 wuchs der Umsatz um 70 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz von rund 7,2 Milliarden Dollar — ein Plus von 61 Prozent. Der Wall-Street-Konsens sieht das durchschnittliche Kursziel bei 194,61 Dollar.
Das Problem: Die Aktie notiert trotz des jüngsten Rücksetzers noch immer beim rund 99-Fachen des für 2026 erwarteten Gewinns. Die Quartalszahlen für das erste Quartal dürften Anfang Mai veröffentlicht werden — und werden zeigen, ob das operative Momentum die Bewertung rechtfertigt oder Burrys Skepsis neue Nahrung bekommt.
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