Palantir steuert auf einen entscheidenden Mai zu. Am 4. Mai legt das Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — und die Erwartungen könnten kaum höher sein. Das Management hat für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von 61 Prozent prognostiziert, im US-Handelsgeschäft sogar 115 Prozent. Das sind Ansagen, die Spielraum für Enttäuschungen kaum lassen.
Mizuho hat sein Kursziel inzwischen von 195 auf 185 Dollar gesenkt. Das Rating bleibt „Outperform“. Die Bank begründet den Schritt mit einer Neubewertung im Large-Cap-Softwaresektor — kein Vertrauensverlust, sondern eine Kalibrierung. Trotzdem spiegelt der Kursrückgang von knapp 19 Prozent seit Jahresbeginn die Nervosität des Marktes wider. Aktuell notiert die Aktie bei rund 116 Euro.
Technologischer Umbau unter der Haube
Parallel zu den Bewertungsfragen vollzieht Palantir einen technologischen Schwenk. Das Unternehmen baut seine Plattform zur sogenannten „Ontology“ als universale Vertrauensschicht aus. Kunden können damit mehrere KI-Modelle gleichzeitig in einer gesicherten Umgebung nutzen.
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Hintergrund ist auch der Abschied von Anthropic-Modellen auf der Plattform. Palantir reagiert damit auf regulatorische Anforderungen. Der „Pipeline Builder“ wurde im April 2026 erweitert: Nutzer können KI-Workflows nun ohne Code konfigurieren. Das Ziel ist, Kunden den Wechsel zwischen verschiedenen KI-Anbietern zu erleichtern — und damit die Bindung an die eigene Plattform zu stärken.
ARK kauft, Armee zahlt
Trotz des Kursrückgangs zeigen institutionelle Investoren Interesse. ARK Invest hat am 10. April 85.485 Aktien über fünf ETFs erworben — ein Kauf im Wert von rund 11,15 Millionen Dollar. Für ARK ist das eine gezielte Positionierung nach der Korrektur.
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Auf der Unternehmensseite läuft seit Juli 2025 ein Rahmenvertrag mit der US-Armee über 10 Milliarden Dollar und eine Laufzeit von zehn Jahren. Der Vertrag bündelt 75 frühere Einzelverträge in einem einzigen Beschaffungsprozess. Das schafft eine stabile Erlösbasis — reicht aber allein nicht, um die aktuelle Bewertung von mehr als dem 200-fachen Jahresgewinn zu rechtfertigen.
Die entscheidende Frage für den 4. Mai: Wächst das US-Handelsgeschäft tatsächlich so schnell wie versprochen? Der „Rule of 40“-Score lag zuletzt bei bemerkenswerten 127 Prozent. Hält dieses Niveau, dürfte das die Bewertungsdiskussion neu entfachen — in beide Richtungen.
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