Palantir-Aktie: Das haben sie alle übersehen!

Die Palantir-Aktie zeigt sich in einer schwachen Seitwärtsbewegung, nachdem sie im Zuge der Marktrotation aus dem Software-Sektor starke Verluste verzeichnete. Trotz soliden operativen Geschäfts fehlt kurzfristig ein klarer Treiber.

Palantir Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie verharrt in schwacher Seitwärtsphase
  • Starke Verluste durch Marktrotation aus Tech
  • Geschäft mit Behörden als Alleinstellungsmerkmal
  • Nächste Ergebnisveröffentlichung erst Anfang Mai

Ein kaum wahrnehmbares Plus von 0,1 % schiebt die Aktie von Palantir Technologies auf 114,60 Euro. Diese minimale Bewegung steht symbolisch für die aktuelle Lage des Papiers. Die Notierung verharrt in einer schwachen Seitwärtsphase, ohne klare Richtung und ohne frischen Impuls. Die Tech-Krise durch Rotation der Sektoren (aus dem Software-Bereich hinaus) hat zunächst auch die Palantir klar erfasst.

Palantir: Sie lässt sich noch nicht unterkriegen!

Auf Wochensicht ergibt sich immerhin ein Zuwachs von 3,25 %. Diese Erholung wirkt jedoch vor dem Hintergrund der vorangegangenen Verluste relativ. Innerhalb der vergangenen vier Wochen verlor die Aktie rund 21,5 %. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 27,7 %. Damit zählt Palantir zu den Titeln, die im Zuge der Marktrotation besonders unter Druck geraten sind.

Der Markt verschiebt seit einiger Zeit nun Kapital von bestimmten Technologiewerten in andere Sektoren. Softwareunternehmen geraten dabei verstärkt in den Fokus kritischer Fragen. Die Diskussion um Künstliche Intelligenz beeinflusst die Wahrnehmung. Einige Investoren befürchten, dass automatisierte Systeme künftig selbst Programmierleistungen übernehmen und klassische Softwareanbieter an Relevanz verlieren könnten. Diese Debatte trifft auch Palantir.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Palantir?

Gleichzeitig besitzt das Unternehmen eine besondere Stellung. Palantir arbeitet eng mit staatlichen Stellen zusammen und liefert sicherheitsrelevante Analyse- und Datenlösungen. Diese Verankerung im öffentlichen Sektor unterscheidet den Konzern von vielen anderen Softwareanbietern. Das Geschäft wächst weiter, ebenso die Gewinne. Operativ liefert das Unternehmen keine negativen Überraschungen.

Dennoch fehlt kurzfristig ein klarer Kurstreiber. Die nächste Ergebnisveröffentlichung steht erst Anfang Mai an. Bis dahin bleiben Investoren auf allgemeine Marktsignale angewiesen. Technisch betrachtet bleibt der Abstand zum GD100 mit knapp 20 % erheblich. Erst bei einer deutlichen Annäherung an diese Linie würde sich das Chartbild spürbar verändern.

Analysten haben allerdings noch immer sehr starke Kursziele für den Titel formuliert. Dies kann sich in den kommenden Monaten noch bewahrheiten!

Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 21. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Palantir

Über Mirko Hennecke 1524 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.