Gleich drei strategische Ankündigungen innerhalb von drei Tagen — Palantir Technologies tritt dieser Tage besonders aktiv auf. Das Unternehmen präsentiert neue Partnerschaften in Bereichen, die derzeit zu den gefragtesten überhaupt zählen: KI-Infrastruktur für Regierungen, militärische Aufklärung und industrielle Transformation.
Das neue Produkt mit Nvidia
Den Auftakt macht eine Kooperation mit Nvidia: Gemeinsam stellen beide Unternehmen heute das sogenannte Palantir AI OS Reference Architecture (AIOS-RA) vor — ein schlüsselfertiges KI-Rechenzentrum speziell für staatliche Kunden. Die Plattform basiert auf Nvidias Enterprise Reference Architectures und bündelt Palantirs gesamte Softwarepalette, darunter AIP, Foundry und Apollo. Laut Chefarchitekt Akshay Krishnaswamy ist das System für On-Premise-, Edge- und Sovereign-Cloud-Deployments ausgelegt.
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Einen Tag zuvor, am 12. März, folgte die Ankündigung einer Partnerschaft mit Ondas Inc. und World View Enterprises. Ziel ist die Entwicklung KI-gestützter Fähigkeiten für Aufklärungs- und Überwachungsmissionen — von der Stratosphäre bis zur Bodenebene. CEO Alex Karp bezeichnete diese persistenten Sensorplattformen als neue Grenze in der operativen Geheimdienstarbeit.
Expansion im Industriesektor
Auf der kommerziellen Seite verkündete Palantir am 11. März eine erweiterte Partnerschaft mit LG CNS, dem IT-Dienstleister des LG-Konzerns. Die Zusammenarbeit zielt auf eine konzernweite KI-Transformation in Bereichen wie Fertigung, Energie, Elektronik und Logistik. Ein sogenanntes Forward Deployed Engineering Team soll direkt bei LG CNS eingebettet werden.
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Starkes Wachstum, hohe Bewertung
Hinter der Ankündigungsdichte stehen beachtliche Zahlen: Im vierten Quartal 2025 wuchs das US-Regierungsgeschäft um 66 Prozent und trug 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Das US-Handelsgeschäft legte sogar um 137 Prozent auf 507 Millionen Dollar zu. Für 2026 erwartet das Management einen Gesamtumsatz zwischen 7,18 und 7,20 Milliarden Dollar — ein Wachstum von rund 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Aktie notiert aktuell rund 27 Prozent unterhalb ihres Allzeithochs vom November 2025. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Kurs dennoch fast verdoppelt. Der RSI von knapp 79 signalisiert dabei eine technisch überkaufte Situation — trotz der jüngsten Korrektur.
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