Palantir-Aktie: Ein kleiner Hammer!

Palantir erhält einen milliardenschweren US-Regierungsauftrag, was dem zuletzt unter Druck stehenden Aktienkurs einen kurzfristigen Schub verleiht. Analysten bleiben trotz hoher Bewertung optimistisch.

Palantir Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Milliarden-Deal mit US-Heimatschutzministerium
  • Aktienkurs erholt sich nach deutlichen KI-Verlusten
  • Hohe Bewertung bleibt zentrale Herausforderung
  • Analysten halten an positiven Kurszielen fest

Die Bewertung der Palantir-Aktie bleibt trotz erheblicher Gewinne deutlich unter Druck. Am Mittwoch gewann das Papier immerhin rund 4 % und konnte sich damit auf einen Kurs von über 114 Euro nach oben schieben. Die Aktie hat davon profitiert, dass Nvidia vor den Zahlen Euphorie auslöste. Die KI-Verluste in den Wochen zuvor waren zu groß, als dass jetzt nicht eine solche kurzfristige Reaktion möglich gewesen wäre. Nun wird es indes spannend zu sehen, ob die Palantir nun in den kommenden Wochen, vielleicht schon in den nächsten Tagen nach herben Verlusten wieder den Weg nach oben antreten kann. Das allerdings ist noch ein langes Stück. Es muss auf mindestens 150 Euro aufwärts gehen.

Palantir: Die Herausforderung ist da!

Dabei kann die Palantir immerhin auf eine bedeutende Entwicklung verweisen. Es geht um einen umfangreichen Regierungsauftrag. Das US-Heimatschutzministerium vergab eine langfristige Vereinbarung im Wert von bis zu 1 Milliarde USD an Palantir. Darin enthalten ist die Nutzung und der Ausbau zentraler Datenanalyse- und künstlicher Intelligenzplattformen für mehrere Behörden. Diese Rahmenvereinbarung erlaubt es den einzelnen Behörden, ohne langwierige Ausschreibungsverfahren schnell auf Software und Dienste zuzugreifen. Solche Vertragsformen sichern nicht nur laufende Umsätze, sondern können auch zukünftige Folgeverträge erleichtern.

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Das wird nicht ganz reichen, um eine durchgehend positive Stimmung aufrecht zu erhalten, wenn die vorhergehenden Diskussionen um die hohe Bewertung des Papiers nicht ad acta gelegt werden. Die Aktie könnte dabei mit einem formalen KGV von mehr als 11 noch immer als teuer betrachtet werden. Der Preis ist relativ betrachtet jedoch bei weitem nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Wochen. Analysten sind hier insgesamt noch immer positiv gestimmt. Die Kursziele sind ausgesprochen vielversprechend.

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Diskussion zu Palantir

Über Mirko Hennecke 1556 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.