Seit Wochen herrscht bei Palantir fast Stillstand. Die Aktie pendelt seitwärts, während im Hintergrund neue Entwicklungen laufen. Doch eines ist klar: Der nächste bedeutende Impuls steht unmittelbar bevor – und könnte bereits nächste Woche kommen.
Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Aktie aus ihrer Lethargie erwacht. Während Anleger auf den entscheidenden Katalysator warten, lohnt ein Blick auf die jüngsten Ereignisse, die das Momentum des Datenanalyse-Spezialisten prägen.
Analystenlager gespalten – doch Top-Experten bleiben bullish
Die Meinungen zu Palantir könnten kaum unterschiedlicher sein. Laut TipRanks gibt es aktuell fünf Kauf-, zehn Halte- und zwei Verkaufsempfehlungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 192,88 US-Dollar – rund 15 Prozent über dem letzten Schlusskurs von 167,47 US-Dollar (Stand: 26. Januar 2026).
James Foord, einer der erfolgreichsten Analysten (Top 2 Prozent bei TipRanks), sieht die hohe Bewertung gelassen. Seine These: Palantir erscheint nur teuer, wenn man den Markt falsch einschätzt. Er unterscheidet drei KI-Entwicklungsphasen – Rechenleistung, Infrastruktur und Software. Die ersten beiden Phasen sind weitgehend abgeschlossen. Jetzt beginnt die entscheidende dritte Phase, in der Software zur zentralen Triebkraft wird.
„KI ist ausgereift, und deshalb ist es an der Zeit, in die Unternehmen zu investieren, die tatsächlich Gewinne damit erzielen“, so Foord. Er bewertet Palantir mit „Strong Buy“ und sieht die Aktie als solides Langfristinvestment.
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Citigroup erhöht Kursziel auf 235 US-Dollar
Die Citigroup zieht nach und hebt das Kursziel von 210 auf 235 US-Dollar an – verbunden mit einer Kaufempfehlung. Die hohe Bewertung sei „kein Problem“, so die Analysten. Sie erwarten bis 2026 weitere Aufwärtskorrekturen der Gewinnprognosen.
Citi sieht Palantir am Beginn eines „Superzyklus“, getragen von starker Nachfrage nach KI-Software und robustem Wachstum im Unternehmens- und Verteidigungssektor. Kritiker halten dagegen: Die Aktie wird bereits zu einem sehr hohen Umsatz-Multiplikator gehandelt. Möglicherweise reicht selbst eine starke Performance nicht mehr aus, um den Kurs weiter anzutreiben.
Warum 2025 ein Rekordjahr war
Innerhalb eines Jahres legte die Aktie um satte 135,03 Prozent zu. Verantwortlich dafür waren vor allem exklusive Verteidigungsaufträge und strategische Partnerschaften.
Im März verkündete Palantir ein Gemeinschaftsprojekt mit TWG Global, das den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Finanz- und Versicherungsbranche grundlegend verändern soll. Einen Monat später folgte ein Regierungsauftrag der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines „Immigration Lifecycle Operating System“.
Der vielleicht bedeutendste Deal kam von der NATO. Das Bündnis setzt bei der Modernisierung seiner digitalen Fähigkeiten auf Palantir. Das Maven Smart System NATO (MSS NATO) – eine KI-gestützte Plattform – soll künftig in den Allied Command Operations eingesetzt werden.
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Pentagon-Auftrag über 795 Millionen US-Dollar
Im Mai gab das US-Verteidigungsministerium bekannt, dass Palantir eine Vertragsänderung über 795 Millionen US-Dollar für sein Maven Smart System erhalten hat. Dadurch steigt das Gesamtvolumen des Projekts auf rund 1,3 Milliarden US-Dollar über vier Jahre. Die Fertigstellung ist für den 28. Mai 2029 vorgesehen.
Das Maven Smart System ist eine KI-Plattform, die Daten für schnellere militärische Entscheidungen in den Bereichen Zielerfassung, Logistik und Lageerfassung integriert.
Hochbewertung als Bremsfaktor?
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 400 bleibt die Aktie teuer. Kritiker sehen die Bewertung im Vergleich zu Wettbewerbern als überzogen an. Schon nach den starken Zahlen zum dritten Quartal 2025 war die Aktie trotz übertroffener Prognosen eingebrochen – Anleger betrachteten die Rally als ausgereizt.
Eine Situation, die sich wiederholen könnte: Wenn der Markt ein starkes 2026 bereits eingepreist hat, hängt der nächste Kursimpuls weniger von den Zahlen als von der Glaubwürdigkeit der Zukunftsaussichten ab.
Doch genau diese Zukunftsaussichten dürften spätestens nächste Woche konkretere Formen annehmen. Dann könnte die Seitwärtsbewegung enden – und die Aktie in Bewegung geraten.
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