Obwohl Palantir operativ stark wächst, hinkt der Aktienkurs dem breiten Markt in diesem Jahr spürbar hinterher. Während Insider Kasse machen und die hohe Bewertung abschreckt, stellen sich große Investmentbanken nun demonstrativ hinter den Datenanalyse-Spezialisten. Die jüngsten Quartalszahlen liefern den Analysten dafür handfeste Argumente.
Kaufempfehlungen häufen sich
Mehrere große Finanzinstitute haben in dieser Woche ihre Kursziele für den Softwarekonzern angehoben oder ihre positiven Einschätzungen bestätigt. Im Zentrum des Optimismus steht die zunehmende Verbreitung der hauseigenen Plattform für Künstliche Intelligenz im Unternehmenssektor. Folgende Experten untermauerten ihre Haltung:
- Wedbush: Bestätigt die Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 230 US-Dollar.
- UBS: Hebt das Ziel von 180 auf 200 US-Dollar an und verweist auf die starke Positionierung an der Schnittstelle von KI und Daten.
- Mizuho: Sieht den fairen Wert bei 195 US-Dollar, getrieben durch die mangelnde Konkurrenz bei der digitalen Unternehmenstransformation.
Die Zuversicht der Wall Street stützt sich auf die jüngste Geschäftsentwicklung. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 70 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Besonders das US-Geschäft mit kommerziellen Kunden sticht als Wachstumstreiber hervor: Hier kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um 137 Prozent. Auch die Profitabilität zieht an, was sich in einer bereinigten operativen Marge von über 57 Prozent widerspiegelt. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem anhaltend hohen Umsatzwachstum von rund 61 Prozent.
Hohe Bewertung bremst den Kurs
Trotz dieser operativen Stärke spiegelt sich die Euphorie derzeit nicht im Chartbild wider. Mit einem aktuellen Kurs von 134,26 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von 6,18 Prozent und notiert damit deutlich unter den Höchstständen des vergangenen Jahres.
Ein Grund für die Zurückhaltung der Anleger ist die ambitionierte Bewertung. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 241 sowie ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 87 lassen kaum Spielraum für Enttäuschungen. Zusätzlich belasten anhaltende Insider-Verkäufe die Stimmung der Investoren. Die Schere zwischen der operativen Beschleunigung durch neue KI-Aufträge und der bereits sehr anspruchsvollen Marktbewertung bleibt damit der zentrale Konflikt für die weitere Kursentwicklung.
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