Der Datenanalyse-Spezialist Palantir baut seine Marktstellung rasant aus. Auf der hauseigenen Konferenz am Donnerstag präsentierte das Unternehmen eine ganze Reihe strategischer Partnerschaften, die weit über das bisherige Kerngeschäft hinausgehen. Besonders eine Kooperation mit Nvidia zeigt, dass sich der Konzern zunehmend als Komplettanbieter für künstliche Intelligenz positioniert.
Komplettpaket mit Nvidia
Im Zentrum der Ankündigungen steht ein neues Betriebssystem für souveräne KI, das gemeinsam mit dem Chip-Giganten Nvidia entwickelt wurde. Kunden erhalten damit ein schlüsselfertiges Rechenzentrum, das Hardware und Palantirs komplette Software-Suite vereint. Dieser Schritt löst ein zentrales Problem vieler Unternehmen: den Aufbau einer komplexen eigenen IT-Infrastruktur. Anwender behalten durch die Architektur die volle Kontrolle über ihre Daten und Modelle. Das Marktpotenzial für solche national und unternehmerisch unabhängigen KI-Lösungen schätzt die Beratung McKinsey bis 2030 auf bis zu 600 Milliarden US-Dollar.
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Rüstung, Luftfahrt und starkes Wachstum
Flankiert wird die Nvidia-Kooperation von weiteren Deals im Rüstungs- und Luftfahrtsektor. Mit GE Aerospace erweitert Palantir eine mehrjährige Partnerschaft, um die Einsatzbereitschaft der US-Luftwaffe zu optimieren. Gleichzeitig bündelt das Unternehmen seine Kräfte mit Ondas und World View für autonome Verteidigungsaufklärung, bei der Drohnen, Bodenroboter und Stratosphärenballons vernetzt werden.
Diese aggressive Expansion stützt sich auf ein robustes Fundament, wie die jüngsten Geschäftszahlen belegen:
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- Umsatz im vierten Quartal: 1,4 Milliarden US-Dollar (+70 % zum Vorjahr)
- Wachstum im US-Geschäftskundensegment 2025: 109 %
- Rekordwert bei neuen Vertragsabschlüssen: 4,3 Milliarden US-Dollar
- Umsatzprognose für 2026: rund 7,19 Milliarden US-Dollar
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 132,36 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein moderates Minus von 7,51 Prozent. Analysten sehen in dem jüngsten Rücksetzer von den Hochs Ende 2025 jedoch Chancen. So stufte die Schweizer Großbank UBS den Titel kürzlich auf „Kaufen“ hoch und verwies auf das verbesserte Chance-Risiko-Verhältnis durch die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur.
Geopolitische Realitäten
Die enge Verzahnung mit staatlichen Behörden bleibt das prägende Merkmal des Konzerns. Während das US-Regierungsgeschäft weiterhin über 40 Prozent der Einnahmen sichert, bringt diese Nähe auch handfeste Risiken mit sich. Erst kürzlich deklarierten iranische Revolutionsgarden das Unternehmen aufgrund seiner militärischen Anwendungen als potenzielles Ziel. Palantir wandelt damit weiterhin auf dem schmalen Grat zwischen lukrativen Regierungsaufträgen und der damit verbundenen globalen Exponiertheit.
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