Palantir hat diese Woche mit einem Bündel neuer Kooperationen auf sich aufmerksam gemacht. Auf der neunten AIPCon-Konferenz am 12. März präsentierte das Unternehmen Partnerschaften quer durch Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Energie und Finanzdienstleistungen — eine der konzentriertesten Ankündigungswellen in der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig sorgt eine Kontroverse rund um einen KI-Zulieferer für Gesprächsstoff.
Die wichtigsten Kooperationen
Das Spektrum der neuen Deals ist bemerkenswert breit. GE Aerospace und Palantir weiten ihre bestehende Zusammenarbeit aus, um die Einsatzbereitschaft militärischer Flugzeuge der U.S. Air Force zu verbessern — konkret geht es darum, Ausfälle vorherzusagen, Lieferketten zu entlasten und Signale aus dem Feld direkt in Lieferantenaktionen zu übersetzen.
Mit NVIDIA arbeitet Palantir an einer Referenzarchitektur für souveräne KI-Infrastruktur: ein vollständiges KI-Rechenzentrum vom Hardware-Einkauf bis zur Anwendungsbereitstellung, das Regierungen und Unternehmen eine datensouveräne Lösung bieten soll.
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Besonders konkret ist die Partnerschaft mit Centrus Energy: Palantir soll die milliardenschwere Erweiterung der Urananreicherungskapazitäten unterstützen. Bereits identifiziert wurden laut Angaben der Unternehmen Einsparungspotenziale von rund 300 Millionen US-Dollar.
Anthropic-Abhängigkeit als Risikofaktor
Neben den Erfolgsmeldungen gibt es eine heiklere Entwicklung. CEO Alex Karp bestätigte in einem CNBC-Interview, dass Palantir weiterhin KI-Modelle von Anthropic einsetzt. Das US-Verteidigungsministerium hat Anthropic inzwischen als potenzielles Lieferkettenrisiko eingestuft — Hintergrund ist ein Streit über den militärischen Einsatz von Anthropics KI-Modellen. Für ein Unternehmen, das einen erheblichen Teil seines Geschäfts mit Verteidigungskunden macht, ist diese Abhängigkeit ein Faktor, den Investoren im Blick behalten dürften.
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Wachstum trifft auf hohe Bewertung
Die operative Entwicklung ist stark: Im vierten Quartal 2025 erzielte Palantir einen Umsatz von 1,406 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das US-amerikanische Kommerzgeschäft legte sogar um 137 Prozent auf 507 Millionen US-Dollar zu. Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz von rund 7,19 Milliarden US-Dollar — ein Wachstum von etwa 61 Prozent.
Die Bewertung spiegelt diese Erwartungen vollständig wider. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 237 auf Basis der letzten zwölf Monate und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 81 ist in den Kurs bereits ein nahezu fehlerfreies Wachstumsszenario eingepreist. Die Aktie notiert aktuell rund 26 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom November 2025, hat sich seit dem April-Tief aber fast verdoppelt.
Die nächste Bewährungsprobe kommt am 11. Mai 2026, wenn Palantir die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorlegt. Dann wird sich zeigen, ob das operative Momentum mit den Erwartungen Schritt hält, die die Bewertung bereits vorwegnimmt.
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