Palantir Aktie: Pentagon-Status gesichert!

Palantirs KI-System Maven wird offizielles US-Militärprogramm und sichert Milliardenbudgets, während das zivile Geschäft stark wächst und die Aktie unter Bewertungsdruck leidet.

Palantir Aktie
Kurz & knapp:
  • Maven-Software erhält offiziellen Pentagon-Status
  • Milliardenaufträge durch langfristige Rahmenverträge
  • Zivile US-Umsätze explodieren um 137 Prozent
  • Aktie verliert trotz starker Fundamentaldaten

Starke operative Nachfrage, schwache Kurse — bei Palantir klaffen Realität und Marktstimmung derzeit weit auseinander. Während die KI-Software des Unternehmens im Nahen Osten echte Kampfeinsätze steuert, notiert das Papier rund ein Drittel unter seinem Allzeithoch. Das Pentagon hat nun Fakten geschaffen.

Aufstieg zum Standard-Programm

Das US-Verteidigungsministerium stuft das „Maven Smart System“ von Palantir ab sofort als offizielles Rekordprogramm ein. Ein entsprechendes Memorandum sichert der Software damit eine geschützte Position in den mehrjährigen Militärbudgets. Maven bündelt Daten aus über 150 Quellen wie Satelliten, Drohnen und Radarsystemen. Algorithmen identifizieren so Ziele auf dem Schlachtfeld in wenigen Minuten statt in Stunden.

Die Technologie durchläuft aktuell einen massiven Praxistest. Im Krieg mit Iran nutzt das US-Militär die Software intensiv. Während der „Operation Epic Fury“ Anfang 2026 verarbeitete das System laut Berichten 1.000 Ziele in den ersten 24 Stunden. Palantir-Technikchef Shyam Sankar spricht von der ersten groß angelegten Militäroperation, die maßgeblich von Künstlicher Intelligenz gesteuert wird.

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Finanziell zahlt sich diese Nähe zum Militär aus. Der ursprüngliche Maven-Vertrag wurde für 2025 auf ein Volumen von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Die US-Armee strukturierte parallel dazu eine langfristige Rahmenvereinbarung, die Beschaffungen von bis zu zehn Milliarden Dollar ermöglicht.

Ziviles Geschäft zieht an

Die Rüstungsaufträge erzählen allerdings nur einen Teil der Wachstumsgeschichte. Palantir beschleunigt sein Umsatzwachstum seit zehn Quartalen in Folge. Im vierten Quartal kletterten die Gesamterlöse um 70 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar.

Besonders das zivile Geschäft in den USA sticht hervor. Hier explodierten die Einnahmen um 137 Prozent auf 507 Millionen Dollar. Das Unternehmen gewinnt erfolgreich neue Kunden außerhalb des Regierungssektors. Für das laufende Jahr peilt das Management einen Gesamtumsatz von rund 7,2 Milliarden Dollar an.

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Hohe Bewertung trifft auf Tech-Rotation

Trotz der fundamentalen Stärke verlor die Aktie im laufenden Jahr rund 20 Prozent an Wert. Marktbeobachter führen den Rückgang auf eine breite Rotation der Wall Street weg von Technologie-Werten zurück. Aktuell pendelt der Kurs um die Marke von 148 Dollar.

Die fundamentale Bewertung bleibt sportlich. Das Papier wird zum 220-Fachen des Gewinns der letzten zwölf Monate gehandelt. Analysten passen ihre Modelle entsprechend an. Die Investmentbank Mizuho bestätigte zwar ihr „Outperform“-Rating, senkte das Kursziel aber von 195 auf 185 Dollar ab. Die Experten verweisen auf eine Neukalibrierung der Bewertung vor den anstehenden Quartalszahlen.

Am 4. Mai legt Palantir die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Die extremen Multiples lassen keinen Spielraum für Enttäuschungen. Verfehlt das Unternehmen die Umsatzprognose von rund 1,53 Milliarden Dollar auch nur knapp, droht eine Ausweitung der jüngsten Kurskorrektur.

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