Die Palantir-Aktie setzte am Donnerstag ihren Erholungskurs fort und legte um 1,7 % zu – nach einem Plus von 2,5 % am Mittwoch. Damit nähert sich das Papier erneut der psychologisch wichtigen 100-Euro-Marke und signalisiert Kampfgeist, wie Charttechniker sagen würden. Der Aufwärtstrend ist ohnehin massiv intakt und auch sehr stark.
Die Befürchtung jedoch lautet: Der Schein trügt: Nur zwei Tage zuvor war der Titel um 7,4 % eingebrochen, nachdem bereits am Montag ein Minus von 6,4 % registriert wurde. Trotz dieser Volatilität bleibt Palantir ein Magnet für risikobereite Anleger. Die Chance auf spektakuläre Gewinne durch den KI-Software-Anbieter scheint schlicht zu hoch. Immerhin hat nun die HSBC den jüngsten Entwicklungen ein neues Ziel entgegengesetzt: Das Kursziel sank auf 92 Dollar (ca. knapp 80 Euro). Woher die unterschiedlichen Einschätzungen?
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Palantir macht Angst und Hoffnun zugleich!
Hinter den Schwankungen steckt eine ambivalente Realität: Zwar übertrafen zuletzt Umsatz und Gewinn leicht die Erwartungen, doch für einen Wachstumstitel reicht das nicht. Der Markt verlangt nach „Überraschungen“ – und straft jeden Hauch von Zurückhaltung ab. Kritisch bleibt das hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 400, das Zweifel an der Nachhaltigkeit nährt.
Dennoch unterstützen technische Indikatoren den Aufwärtstrend: Chartanalysten sehen die 100-Euro-Hürde als entscheidendes Momentum-Signal.
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Palantir wird weiterhin unterstützt von lukrativen Regierungsaufträgen, etwa für US-Verteidigung und Geheimdienste, deren Budgets stabil bleiben. Doch das Narrativ der ungebremsten Expansion bröckelt: Ohne neue Großaufträge oder visionäre Pläne könnte die Luft dünner werden. Während Trendfolger den Titel als „Buy“ feiern, warnen Fundamentalanalysten vor einer Korrektur um bis zu 40 %. Der Median der Kursziele bleibt skeptisch.
Das Bild ist bei Palantir stets gemischt. Die jüngste Rallye zeigt, dass die Hoffnung auf KI-getriebene Deals weiterlebt. Doch ohne handfeste Beweise für das nachhaltige Wachstum dürften die Zweifler immer wieder laut werden, wenn z. B. das Geld der US-Behörden (mal wieder) fehlt. Die Schwankungsanfälligkeit trotz der enormen Kursgewinne ist ausgesprochen hoch. Dennoch: 100 Euro sollten jetzt erneut Hoffnung verbreiten.
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