Starke operative Nachrichten, schwacher Aktienkurs. Bei Palantir klaffen Geschäftsentwicklung und Börsenbewertung derzeit auseinander. Während das Unternehmen einen neuen Großkunden aus der Schwerindustrie meldet, notiert die Aktie mit 116,34 Euro deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Am 4. Mai legt der Softwarekonzern seine Quartalszahlen vor.
KI-Einsatz in der Schwerindustrie
Kurz vor dem Quartalsbericht meldet Palantir einen wichtigen Erfolg. Der Stahlproduzent Cleveland-Cliffs nutzt die KI-Plattform des Konzerns künftig für seine Produktionsplanung und Auftragsabwicklung. Beide Unternehmen schlossen einen entsprechenden Dreijahresvertrag ab.
Damit baut Palantir seine Präsenz im US-Industriesektor spürbar aus. Zuvor hatte bereits Boeing die Software für seine Rüstungs- und Raumfahrtprogramme eingeführt. Große Industriekonzerne setzen zunehmend auf mehrjährige Verträge statt auf kurze Testphasen.
Analysten erwarten starkes Wachstum
Die Wall Street blickt optimistisch auf den anstehenden Bericht. Wedbush-Analyst Dan Ives bestätigt sein Kursziel von 230 US-Dollar. Er sieht eine beispiellose Nachfrage nach Palantirs KI-Plattform bei Behörden und Firmenkunden.
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Auch die Investmentbank Baird rät zum Kauf. Analyst William Power ruft ein Ziel von 200 Dollar auf. Er rechnet mit dem elften Quartal in Folge mit beschleunigtem Umsatzwachstum.
Für das erste Quartal erwarten Analysten im Schnitt einen Umsatz von rund 1,54 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 74 Prozent zum Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll sich auf 0,28 Dollar verdoppeln.
Fokus auf das US-Geschäft
Der wichtigste Indikator für Investoren bleibt das US-Geschäft mit Firmenkunden. Im Vorquartal schoss dieser Bereich um 137 Prozent nach oben. Hält dieses Tempo an, rechnen Marktbeobachter mit einer Anhebung der Jahresprognose.
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Parallel dazu winken neue Staatsaufträge. Wedbush verweist auf mögliche Verträge mit der US-Luftfahrtbehörde FAA. Diese modernisiert derzeit ihre Flugkontrollsysteme.
Ein kleiner Rückschlag kommt aus Europa. Die deutsche Bundeswehr plant vorerst keine Auftragsvergabe an Palantir. Das internationale Geschäft spielt für den Konzern jedoch traditionell eine untergeordnete Rolle.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn fast 19 Prozent an Wert verloren. Ein starker Quartalsbericht am Montagabend könnte diesen Abwärtstrend bremsen. Verfehlt das US-Firmenkundengeschäft jedoch die hohen Erwartungen, droht ein weiterer Rücksetzer.
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