Die Erwartungen an Palantir könnten kaum höher sein, die jüngste Kursentwicklung spricht eine andere Sprache. Wenn der Datenanalyse-Spezialist Anfang Mai seine Zahlen für das erste Quartal vorlegt, steht die ambitionierte Wachstumsstory für 2026 auf dem Prüfstand. Der Markt verlangt fehlerfreie Ergebnisse.
Aktuell notiert die Aktie bei 124,28 Euro und hat seit Jahresbeginn gut 13 Prozent an Wert verloren. Vom 52-Wochen-Hoch im vergangenen November trennen das Papier mittlerweile fast 31 Prozent. Hohe Bewertungen, ein prominenter Leerverkauf von Michael Burry und die wachsende Konkurrenz durch KI-Startups wie Anthropic belasten die Stimmung.
Hohe Hürden für das erste Quartal
Palantir hat die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse offiziell für den 4. Mai nach US-Börsenschluss bestätigt. Analysten rechnen mit einem Umsatz von 1,54 Milliarden US-Dollar. Das entspräche einem massiven Wachstum von 74 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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Die hauseigene Prognose des Managements deckt sich weitgehend mit diesen Schätzungen. Morgan Stanley sieht laut einer aktuellen Studie durchaus Potenzial für eine leichte Wachstumsbeschleunigung und eine Anhebung der Jahresziele. Die Investmentbank warnt allerdings vor der enormen Fallhöhe. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 220 sind Rekordquartale längst eingepriesen. Jeder noch so kleine Fehltritt riskiert einen drastischen Bewertungsabschlag.
Kommerzielles Geschäft im Fokus
Ein entscheidender Faktor für den kommenden Bericht ist das US-Geschäft mit Firmenkunden. Im Vorquartal stiegen die Einnahmen in diesem Segment um rasante 137 Prozent. Diese Dynamik muss anhalten. Marktbeobachter prognostizieren nämlich eine spürbare Abkühlung im angestammten Regierungsgeschäft.
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Für die Jahre 2026 und 2027 gehen Schätzungen von sinkenden Wachstumsraten bei staatlichen Aufträgen aus. Dem steht ein wichtiger strategischer Erfolg gegenüber. Das „Maven Smart System“ von Palantir ist inzwischen ein offizielles Standardprogramm des Pentagons. Dieser Status wandelt unregelmäßige Softwarebudgets in verlässliche, langfristige Einnahmequellen um.
Am 4. Mai prallen diese hohen Erwartungen auf die Realität. Liefert Palantir das geforderte kommerzielle Wachstum, könnte dies die Bedenken über die hohe Bewertung zerstreuen. Verfehlt das Unternehmen die ehrgeizigen Ziele auch nur knapp, droht angesichts der angespannten Marktlage ein harter Rückschlag.
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