Gleich mehrere Führungskräfte bei Palomar Holdings haben am 28. Januar 2026 Aktienpakete abgestoßen. An der Spitze: CEO Mac Armstrong, der Papiere im Wert von 1,37 Millionen Dollar veräußerte. Zufall oder koordinierte Aktion? Die zeitgleichen Transaktionen werfen Fragen auf.
Neben Armstrong trennten sich auch President Jon Christianson (238.681 Dollar), Chief Risk Officer Jonathan Knutzen (184.015 Dollar) sowie Chief Legal Officer Angela L. Grant (173.466 Dollar) von Anteilen. Alle Verkäufe erfolgten zum identischen Preis von 119,88 Dollar je Aktie. Der aktuelle Kurs liegt bei 123,59 Dollar – die Titel notieren damit leicht über dem Verkaufsniveau der Manager.
Aktienoptionen gleichen Verluste aus
Parallel zu den Verkäufen erhielten die Führungskräfte jedoch neue Aktienoptionen. Armstrong sicherte sich 22.907 Performance Stock Units (PSUs) und 21.539 Restricted Stock Units (RSUs). Die übrigen Manager profitierten ebenfalls von frisch zugeteilten Aktienoptionen, die über drei Jahre gestaffelt verfügbar werden.
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Armstrong hält nach den Transaktionen direkt 91.737 Aktien und kontrolliert weitere 348.388 Papiere über den Armstrong Family Trust. Die Gesamtposition des CEOs bleibt damit beträchtlich.
Starke Zahlen im Rücken
Die Verkäufe erfolgen vor dem Hintergrund überzeugender Quartalsergebnisse. Im dritten Quartal 2025 erreichte der Versicherungsspezialist einen Gewinn je Aktie von 2,01 Dollar – Analysten hatten lediglich 1,57 Dollar erwartet. Auch beim Umsatz übertraf Palomar die Prognosen deutlich: 597,2 Millionen Dollar standen 540,07 Millionen Dollar Erwartung gegenüber.
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Keefe, Bruyette & Woods reagierte auf die Performance und hob das Kursziel von 164 auf 170 Dollar an. Die Investmentbank bestätigte ihre Outperform-Einschätzung. Die Bewertung basiert auf dem 19,3-Fachen des für 2026 prognostizierten Gewinns je Aktie.
Mit einer Marktkapitalisierung von 3,27 Milliarden Dollar und einem niedrigen PEG-Ratio von 0,36 erscheint die Aktie nach Einschätzung von InvestingPro unterbewertet. Über das vergangene Jahr legte der Titel um 15,03 Prozent zu. Analysten sehen weiteres Potenzial – die Kursziele der Konsensschätzung bewegen sich zwischen 151 und 171 Dollar.
Am 18. Februar steht die nächste Zahlenvorlage an. Dann wird sich zeigen, ob die positive Dynamik anhält.
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