Fast 30 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn sprechen eine klare Sprache. Die Aktie der Partners Group steckt in einem massiven Abwärtstrend. Der jüngste Kursrutsch drückt den Wert immer tiefer in den Keller. Eine schnelle Erholung ist derzeit nicht in Sicht.

Gleitende Durchschnitte als Barriere

Die übergeordnete Trendstruktur bleibt stark belastet. Auf Monatssicht verlor das Papier über 20 Prozent an Wert. Der Schlusskurs vom Montag lag bei lediglich 772,00 Euro. Damit notiert der Titel weit unter seinen wichtigsten Durchschnittslinien.

Besonders deutlich wird die Schwäche beim Blick auf den 50-Tage-Durchschnitt. Dieser verläuft aktuell bei rund 917 Euro. Die Aktie hat sich massiv von dieser Marke nach unten entfernt. Auch der langfristige Trendzeiger bei 1.040 Euro liegt in weiter Ferne.

Die Reihenfolge dieser Linien bestätigt das negative Bild. Der kurzfristige Durchschnitt liegt unter dem mittelfristigen. Beide notieren wiederum unter der langfristigen 200-Tage-Linie. Solange diese Struktur intakt bleibt, werten Charttechniker jede Erholung nur als kurzfristige Gegenbewegung.

Blick auf das Jahrestief

Auf der Unterseite rückt nun eine entscheidende Marke in den Fokus. Das 52-Wochen-Tief liegt bei 733,00 Euro. Der aktuelle Kurs ist nur noch gut fünf Prozent von dieser kritischen Schwelle entfernt. Die Folge: Ein Test dieser Unterstützungszone wird immer wahrscheinlicher.

Ein Blick auf die Indikatoren liefert ein klares Bild. Der RSI über 14 Tage fiel zuletzt auf einen Wert von 26,7. Damit gilt die Aktie technisch als überverkauft. Das könnte kurzfristig den Verkaufsdruck leicht bremsen. Ein echtes Umkehrsignal ist das allein aber nicht.

Fundamentale Aspekte ändern an dieser angespannten Chartlage wenig. Entscheidend bleibt, ob der Kurs die Marke von 733,00 Euro verteidigt. Hält diese Zone, könnte sich ein Boden bilden. Bricht das Papier nachhaltig darunter ein, droht ein weiteres massives Verkaufssignal.