Die neue Führungsriege bei PayPal steht, und sie bringt direkt einen massiven Vergütungsplan mit. Auf der kommenden Hauptversammlung sollen knapp 40 Millionen neue Aktien genehmigt werden. Parallel dazu kämpft der Zahlungsdienstleister an der Börse um eine nachhaltige Trendwende.
In den vergangenen sieben Tagen legte der Kurs um beachtliche 11,5 Prozent zu. Am Freitag verabschiedete sich das Papier bei 43,08 Euro ins Wochenende. Damit hat die Aktie ihre 50-Tage-Linie erfolgreich zurückerobert.
Eine langfristige Erholung lässt allerdings auf sich warten. Der Kurs notiert weiterhin deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Das Handelsvolumen lag am Freitag indes spürbar unter dem üblichen Schnitt, was auf eine gewisse Vorsicht der Investoren hindeutet.
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Neue Führung, neues Aktienpaket
Hinter den Kulissen formiert sich derweil die neue Führungsspitze. Enrique Lores übernimmt das Ruder als CEO, während David Dorman den Aufsichtsrat leitet. Um die Unternehmensführung stärker an die langfristige Performance zu binden, plant das Management einen weitreichenden Schritt.
Auf der virtuellen Hauptversammlung am 19. Mai 2026 stimmen die Aktionäre über den neuen Vergütungsplan ab. Dieser sieht die Ausgabe von bis zu 39,1 Millionen neuen Aktien vor. Das Vorhaben birgt ein klares Verwässerungsrisiko für Altaktionäre, soll aber die Anreize für das Management im laufenden Übergangsjahr schärfen.
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Quartalszahlen als Härtetest
Der erste echte Prüfstein für Lores folgt bereits am 5. Mai. Dann präsentiert PayPal die Ergebnisse für das erste Quartal. Analysten rechnen im Vorfeld mit einem leichten Gewinnrückgang. Der Gewinn je Aktie dürfte bei 1,27 US-Dollar liegen, nach 1,33 US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Im Zentrum steht dabei die Stabilisierung der klassischen Checkout-Dienste. Das Management hatte diesen Bereich zuletzt als Schwachstelle identifiziert. Marktbeobachter erhoffen sich obendrein neue Impulse durch die Expansion des hauseigenen Stablecoins PYUSD und den Ausbau der Venmo-App.
Am 5. Mai müssen die Quartalszahlen belegen, ob das Kerngeschäft die erhoffte Bodenbildung erreicht hat. Verfehlt das Unternehmen die Gewinnerwartungen, droht ein rascher Rückfall unter die frisch eroberte 50-Tage-Linie. Hält die charttechnische Unterstützung, rückt der 200-Tage-Durchschnitt als nächstes Ziel in den Fokus.
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