PayPal Aktie: Abwärtsspirale dreht sich weiter

PayPal-Aktie leidet unter verlangsamtem Wachstum im Kerngeschäft und sinkenden Margenerwartungen. Mehrere Analysten haben ihre Bewertungen und Kursziele deutlich herabgestuft.

PayPal Aktie
Kurz & knapp:
  • Wachstum im Checkout-Geschäft stark verlangsamt
  • Mehrere Analysten senken Kursziele drastisch
  • Insider und Value-Investor reduzieren Positionen
  • Unternehmen erwartet rückläufige Transaktionsmargen

Die PayPal-Aktie kommt nicht zur Ruhe. Nach dem enttäuschenden Zahlenwerk für das vierte Quartal 2025 und einem schwachen Ausblick auf das laufende Quartal sackte der Kurs deutlich ab. Zwar stabilisierte sich das Papier zuletzt leicht, doch die fundamentalen Probleme bleiben bestehen. Und die Analysten werden zunehmend nervös.

Durchwachsene Zahlen und schwacher Ausblick

Die Finanzergebnisse für das Dezember-Quartal 2025 fielen ambivalent aus. Besonders problematisch: Das Wachstum im Branded Checkout, einem der Kerngeschäfte von PayPal, verlangsamte sich massiv auf nur noch 1 Prozent im Jahresvergleich. Für das erste Quartal 2026 und das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit rückläufigen Transaktionsmargen. Diese Kombination aus schwacher Performance und trübem Ausblick löste einen kräftigen Abverkauf aus.

Die Wall Street reagierte prompt. RBC Capital senkte das Kursziel auf 59 Dollar und verwies dabei auf den abrupten CEO-Wechsel sowie das schwache Wachstum im wichtigen Checkout-Geschäft. Wells Fargo reduzierte das Ziel sogar auf 48 Dollar, während HSBC die Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“ herabstufte. Das neue Kursziel: 47 Dollar. Canaccord Genuity ging noch einen Schritt weiter und setzte das Ziel bei nur noch 42 Dollar an – trotz Anerkennung der starken Cashflows. Citizens JMP stufte ebenfalls herab und begründete dies mit den rückläufigen Checkout-Volumina und den erwarteten Margenrückgängen.

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Insider verkaufen, Value-Investoren trennen sich

Während die Analysten ihre Einschätzungen nach unten korrigieren, zeigen sich auch Insider verkaufsfreudig. Frank Keller, Executive Vice President bei PayPal, trennte sich am 6. Februar 2026 von 3.478 Aktien zum Preis von 40,20 Dollar. Der Verkauf brachte ihm knapp 140.000 Dollar ein. Keller behält zwar noch 51.567 Aktien, doch die Transaktion fand im Rahmen eines bereits im Oktober 2025 aufgesetzten Handelsplans statt.

Auch Value-Investor Mason Hawkins von Southeastern Asset Management, bekannt für seine langfristige Anlagestrategie à la Warren Buffett, reduzierte seine PayPal-Position. Hawkins, der normalerweise Aktien über Jahre hält, scheint die Geduld zu verlieren. Die Frage, ob dieser Ausstieg zu spät kommt, drängt sich auf – schließlich hat die Aktie bereits deutlich an Wert verloren.

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Ist der Boden erreicht?

Nach dem Kursrutsch stabilisierte sich das Papier in den letzten Tagen leicht. Doch von einer echten Erholung zu sprechen, wäre verfrüht. Die fundamentalen Herausforderungen – schrumpfende Marktanteile im E-Commerce, sinkende Transaktionsmargen und Wettbewerbsdruck – bleiben bestehen. Die Analysten haben ihre Erwartungen deutlich zurückgeschraubt, und selbst Insider nutzen die Gelegenheit zum Verkauf.

Anleger sollten genau beobachten, ob PayPal die negativen Trends im Laufe des Jahres 2026 umkehren kann. Solange das Wachstum im Kerngeschäft schwächelt und die Margen unter Druck stehen, dürfte es schwer werden, nachhaltige Käufer anzulocken.

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