Die Talfahrt der PayPal-Aktie nimmt kein Ende. Während sich am Donnerstag der Gesamtmarkt kräftig erholte, blieb das Papier des Bezahldienstleisters außen vor. Der Grund: Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Aktie von „Equalweight“ auf „Underweight“ herabgestuft – gleichbedeutend mit einer Verkaufsempfehlung. Das Kursziel wurde brutal von 74 auf nur noch 51 US-Dollar gekappt. Das entspricht einem Minus von satten 31 Prozent.
Seit Jahresbeginn 2025 hat die Aktie bereits mehr als 30 Prozent an Wert verloren. Selbst die günstige Bewertung mit einem KGV von nur 12,25, die Partnerschaft mit OpenAI und milliardenschwere Aktienrückkäufe konnten die Anleger nicht überzeugen. Der wichtige Unterstützungsbereich um 60 US-Dollar steht unter Dauerbeschuss.
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Was steckt hinter dem Analystenurteil?
Morgan Stanley macht deutlich: Die strukturellen Probleme wiegen schwerer als die niedrige Bewertung. Die Bank geht davon aus, dass die Integration des Branded-Checkouts nur langsam und kompliziert voranschreitet. Das Ergebnis: ein schwaches Wachstum der Transaktionsmargen bis mindestens 2028.
Besonders kritisch sieht die Bank drei Entwicklungen: Erstens verliert PayPal Marktanteile an die Konkurrenz. Zweitens sinkt die sogenannte „Take Rate“ – also der Anteil, den PayPal pro Transaktion verdient. Drittens bleibt die Monetarisierung von Venmo ein Problemfall. Die erhofften KI-Geschichten rund um „Agenten-Narrative“ bleiben vorerst nur ein Überhang, der auf dem Kurs lastet.
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Nicht die einzige Warnung
PayPal steht nicht nur bei Morgan Stanley unter Beobachtung. Auch andere Analystenhäuser haben zuletzt ihre Einschätzungen nach unten korrigiert. Baird stufte die Aktie von „Outperform“ auf „Neutral“ herab und senkte das Kursziel auf 66 Dollar – Begründung: ungleichmäßige Transaktionsvolumen im vierten Quartal. BofA Securities vollzog denselben Schritt und setzte das Ziel auf 68 Dollar fest, da das Kerngeschäft langsamer wächst als erwartet.
Derweil versucht PayPal, sich strategisch neu aufzustellen. Das Unternehmen hat Anträge bei der Utah Department of Financial Institutions und der Federal Deposit Insurance Corporation eingereicht, um die PayPal Bank zu gründen – eine Industriebank nach Utah-Recht. Ziel: Geschäftskredite für kleine Unternehmen in den USA. Doch ob dieser Schritt ausreicht, um das Vertrauen zurückzugewinnen, bleibt offen.
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