PayPal hat am Donnerstag seine Richtlinie zur zulässigen Nutzung überarbeitet. Medienberichten zufolge strich das Unternehmen subjektive Formulierungen zu „Hass“ und „Intoleranz“ und knüpft verbotene Diskriminierung an Merkmale, die nach geltendem Recht geschützt sind. Die Aktie stieg am Freitag um 1,1% und schloss bei 53,15 €.
Schwaches Wachstum im Markenkassengeschäft
Neben der Änderung der Nutzungsbedingungen steht die Entwicklung des Geschäfts mit der Bezahlfunktion unter eigener Marke im Blick. Freedom Broker stufte PayPal am Mittwoch von Kaufen auf Halten herab. Als Begründung nannte das Analysehaus das ins Stocken geratene Wachstum dieses Geschäfts. Zugleich senkte es das Kursziel von 72 $ auf 63 $.
Vor rund zwei Wochen meldete PayPal für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 8,584 Milliarden $. Das entsprach einem Zuwachs von 2% gegenüber dem Vorjahr.
Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,45 $ und lag damit 8% über dem Vorjahreswert. Zugleich hob PayPal die Prognose für den bereinigten Jahresgewinn je Aktie auf etwa 5,60 $ an.
Antrag auf Abweisung einer Anlegerklage
Medienberichten zufolge haben PayPal sowie vier derzeitige und frühere Führungskräfte die Abweisung einer Klage wegen Wertpapierbetrugs beantragt. Damit handelt es sich um einen Antrag der Beklagten, nicht um eine gerichtliche Entscheidung über die erhobenen Vorwürfe.
PayPal hat außerdem die Pflichtmitteilungen Form 10-Q und Form 8-K eingereicht. Die angehobene Gewinnprognose bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2026; sie bleibt eine Erwartung des Unternehmens und ist kein bereits erzieltes Jahresergebnis.
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