Star-Investor Michael Burry stockt bei PayPal auf. Parallel dazu trennen sich Top-Manager von ihren Aktien. Der Zahlungsdienstleister steht vor einer echten Bewährungsprobe. Am 5. Mai präsentiert der neue Konzernchef Enrique Lores seine ersten Quartalszahlen.
Auf dem Parkett zeigt sich aktuell eine leichte Erholung. Die PayPal-Aktie legte auf Monatssicht gut zehn Prozent zu. Am Freitag schloss das Papier bei 42,72 Euro.
Seit Jahresbeginn steht allerdings noch immer ein zweistelliges Minus auf der Kurstafel. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von knapp 51 Euro signalisiert weiterhin einen intakten Abwärtstrend.
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Analysten bleiben skeptisch
Die Wall Street reagiert verhalten auf den jüngsten Kursanstieg. Truist Securities hob das Kursziel zwar auf 45 US-Dollar an. Die Analysten belassen die Einstufung aber auf „Verkaufen“. Der breite Marktkonsens rät aktuell zum Halten der Papiere. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 56 US-Dollar.
Auch in der Chefetage herrscht Bewegung. Mehrere Führungskräfte haben zuletzt eigene Aktien versilbert. Vizepräsident Frank Keller verkaufte im März Papiere für durchschnittlich 46 US-Dollar. Auch Chefbuchhalter Chris Natali reduzierte seinen Bestand. Große institutionelle Investoren positionieren sich derweil uneinheitlich.
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Krypto wächst, Kerngeschäft bremst
Operativ kämpft PayPal mit einer nachlassenden Dynamik. Das Wachstum im wichtigen Checkout-Kerngeschäft verlangsamte sich im letzten Berichtszeitraum auf nur noch ein Prozent. Im Vorjahr stand hier noch ein Plus von sechs Prozent.
Neue Impulse sucht das Management im Krypto-Sektor. Der hauseigene Stablecoin PYUSD überschritt kürzlich eine Zirkulation von vier Milliarden US-Dollar. Die digitale Währung ist mittlerweile in 70 Ländern verfügbar. Integrationen in große Plattformen wie Meta und Canva sollen die Nutzung weiter antreiben. Obendrein sicherte sich PayPal eine lukrative Partnerschaft als offizieller Zahlungsabwickler der amerikanischen Football-Liga NFL.
Am 5. Mai präsentiert CEO Enrique Lores seine erste Quartalsbilanz. Er muss einen klaren Plan vorlegen. Nach der letzten Prognoseanpassung war die Aktie um 19 Prozent eingebrochen. Investoren erwarten nun konkrete Antworten auf das schwächelnde Kerngeschäft. Fällt der Ausblick positiv aus, könnte die Aktie den jüngsten Aufwärtstrend der vergangenen 30 Tage festigen.
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