Der Raffineriekonzern PBF Energy hat am Donnerstag mit seinen Quartalszahlen positiv überrascht. Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 einen Nettogewinn von 78,4 Millionen Dollar beziehungsweise 0,66 Dollar je Aktie – ein deutlicher Kontrast zu den Analystenschätzungen, die mit einem Verlust von 0,20 Dollar je Aktie gerechnet hatten. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kursanstieg von 3,33 Prozent.
Beim Umsatz verfehlte PBF Energy mit 7,14 Milliarden Dollar knapp die Erwartungen von 7,17 Milliarden Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von 2,9 Prozent. Entscheidend für die Profitabilität war jedoch die Erholung der Raffineriemar​gen: Die konsolidierte Brutto-Raffineriemarge des Unternehmens verdoppelte sich mehr als auf 11,16 Dollar pro Barrel.
Marktdynamik dreht sich
Die positive Entwicklung spiegelt einen allgemeinen Umschwung in der US-Raffinerieindustrie wider. Nachdem die Margen 2024 von ihren Post-Pandemie-Höchstständen zurückgegangen waren, zog der 3-2-1-Crack-Spread-Benchmark im vierten Quartal deutlich an. Verantwortlich dafür waren knappere globale Treibstoffvorräte und eine saisonale Nachfragebelebung.
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CEO Matthew Lucey kommentierte: „Die Ölmärkte bleiben dynamisch, und viele der jüngsten Gegenwinde verwandeln sich nun in Rückenwind für Raffinerien, insbesondere für PBF. Die globale Raffineriekapazität bleibt strukturell begrenzt, da das erwartete Nachfragewachstum und Kapazitätsabbau schneller voranschreiten als neue Kapazitäten hinzukommen.“
Kostenoptimierung zeigt Wirkung
Das Unternehmen konnte seinen Rohöl- und Feedstock-Durchsatz auf 888.900 Barrel pro Tag steigern, verglichen mit 862.000 Barrel im Vorjahresquartal. Parallel dazu erzielte das Refinery Business Improvement-Programm Kostensenkungen von über 230 Millionen Dollar auf Jahresbasis. Das Management rechnet damit, bis Ende 2026 Kostenverbesserungen von 350 Millionen Dollar zu erreichen.
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Die Restaurierung der Martinez-Raffinerie in Kalifornien nach dem Brand im Februar 2025 steht kurz vor dem Abschluss. Die Bauarbeiten sollen bis zum 16. Februar 2026 beendet sein, die Katalytische Cracking-Anlage soll bereits Anfang März wieder anfahren. Versicherungen deckten die Wiederherstellungskosten weitgehend ab – 893,5 Millionen Dollar wurden 2025 erstattet.
PBF Energy beendete das Jahr 2025 mit rund 530 Millionen Dollar an liquiden Mitteln und einer Nettoverschuldung von 1,62 Milliarden Dollar. Das Unternehmen kündigte zudem eine Quartalsdividende von 0,275 Dollar je Aktie an, zahlbar am 11. März an Aktionäre, die am 25. Februar im Register stehen.
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