Pearl Diver Credit Company meldet für das vierte Quartal 2025 drastische Verluste. Die auf CLO-Investments spezialisierte Firma rutschte mit einem Nettoverlust von 12,4 Millionen Dollar oder 1,81 Dollar je Aktie tief in die roten Zahlen. Zum Vergleich: Im Vorquartal hatte der Verlust noch bei 4,3 Millionen Dollar gelegen. Haupttreiber war eine massive unrealisierte Abwertung von 15,7 Millionen Dollar im Portfolio.
Der Aktienkurs reagierte prompt. Im vorbörslichen Handel am 17. Februar 2026 notierte das Papier bei 12,50 Dollar – ein Minus von 1,42 Prozent. Bereits am Vortag war die Aktie um 7,18 Prozent eingebrochen. Besonders brisant: Der Nettoinventarwert liegt bei 14,42 Dollar je Aktie. Die Aktie handelt damit rund 13 Prozent unter ihrem rechnerischen Wert.
Cashflow hält die Dividende stabil
Trotz der Verluste hält Pearl Diver an seiner hohen Ausschüttung fest. Die Quartalsdividende bleibt bei 0,22 Dollar je Aktie, was eine Jahresrendite von 19 Prozent ergibt. Möglich macht das ein solider operativer Cashflow von 9,8 Millionen Dollar oder 1,44 Dollar je Aktie im vierten Quartal – eine Steigerung gegenüber 8,7 Millionen Dollar im dritten Quartal.
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Die Nettoinvestmenterträge verbesserten sich ebenfalls leicht auf 3,4 Millionen Dollar, nach 3,0 Millionen Dollar im Vorquartal. Das Problem liegt woanders: Die Bewertung der CLO-Positionen geriet unter Druck, da sich die Kreditrisikoaufschläge am Markt weiter verengten.
Portfolio setzt auf Streuung
Pearl Diver verwaltet ein Portfolio im Wert von 98,6 Millionen Dollar über 57 verschiedene CLOs von 33 Managern. Die größte Einzelposition entfällt auf Apollo mit 11,0 Prozent, gefolgt von Franklin Templeton mit 7,5 Prozent. Auf Branchen-Ebene dominiert Software mit 8,2 Prozent vor Gesundheitsdienstleistern mit 5,1 Prozent.
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Die durchschnittliche Effektivrendite des Portfolios lag zum Jahresende bei 12,99 Prozent. Fast alle CLOs haben Reinvestitionsphasen bis 2030, was den Managern Spielraum für opportunistische Käufe gibt. Insgesamt stecken indirekt über 1.600 Unternehmenskredite im Portfolio – mit einem Durchschnittsrating von B+/B.
CEO Indranil Basu betont den technologiebasierten Ansatz mit Machine Learning zur Portfoliooptimierung. Im vierten Quartal investierte die Gesellschaft weitere 9,1 Millionen Dollar in sekundäre CLO-Positionen. Für die ersten beiden Monate 2026 meldete Pearl Diver bereits Cashflows von 9,5 Millionen Dollar und bestätigte Monatsdividenden von 0,22 Dollar bis Mai 2026.
Der deutliche Abschlag zum Nettoinventarwert signalisiert Skepsis der Anleger – entweder bezüglich der Bewertungen oder der Nachhaltigkeit der Ausschüttungen.
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