Heute musste Peloton Interactive schwere Kurseinbußen hinnehmen – vorbörslich ging es zeitweise um über 14 Prozent bergab auf 5,07 Dollar. Der Grund: Die Quartalszahlen des Fitness-Spezialisten verfehlten die Erwartungen deutlich und werfen Fragen zur Wachstumsstory auf.
Verluste größer als gedacht
Im zweiten Geschäftsquartal des Fiskaljahres 2026 verbuchte Peloton einen Verlust von 0,09 Dollar je Aktie. Zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von minus 0,24 Dollar – doch Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 0,05 Dollar gerechnet. Das tatsächliche Ergebnis lag damit fast doppelt so hoch wie prognostiziert.
Beim Umsatz sieht es nicht besser aus: Mit 656,5 Millionen Dollar verfehlte das Unternehmen die Erwartungen von 675,6 Millionen Dollar spürbar. Gegenüber dem Vorjahresquartal, als noch 673,9 Millionen Dollar erlöst wurden, bedeutet dies sogar einen Rückgang. Für ein Unternehmen, das auf Wachstum angewiesen ist, kein gutes Signal.
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Ausblick sorgt für weitere Verunsicherung
Die Prognose für das laufende dritte Quartal brachte keine Erleichterung: Peloton rechnet mit Erlösen zwischen 605 und 625 Millionen Dollar – am oberen Ende läge man damit gerade einmal auf Vorjahresniveau von 624 Millionen Dollar. Beim bereinigten EBITDA peilt das Management 120 bis 135 Millionen Dollar an, verglichen mit 89,4 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.
Immerhin hob Peloton die Jahresprognose beim EBITDA leicht an: Statt 425 bis 475 Millionen Dollar sollen nun 450 bis 500 Millionen Dollar erreicht werden. Beim Umsatz hingegen verengte man lediglich die Spanne auf 2,40 bis 2,44 Milliarden Dollar – was im Vergleich zu den 2,49 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr 2025 einen Rückgang bedeuten würde.
Die Anleger zeigten sich von dieser Mischung aus schwachen Quartalszahlen und verhaltenem Ausblick wenig begeistert. Mit einem vorbörslichen Minus von über 14 Prozent machte die Aktie einen Großteil ihrer jüngsten Erholungsversuche zunichte. Auf Jahressicht steht das Papier mittlerweile rund 30 Prozent im Minus – und ein Ende der Talfahrt ist derzeit nicht in Sicht.
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