Pentair hat zum Jahresabschluss 2025 die Erwartungen übertroffen und gleichzeitig eine strategische Neuausrichtung der Führungsetage angekündigt. Das vierte Quartal brachte einen Umsatz von 1,021 Milliarden Dollar – ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte um 9 Prozent auf 1,18 Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Erlös auf 4,2 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 2 Prozent entspricht. Besonders bemerkenswert: Die operative Marge expandierte um 170 Basispunkte auf 25,2 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie schoss um 14 Prozent nach oben auf 4,92 Dollar.
Dividende klettert zum 50. Mal in Folge
Die Zahlen ermöglichen eine weitere Erhöhung der Ausschüttung. Für das erste Quartal 2026 zahlt Pentair 0,27 Dollar je Aktie – 8 Prozent mehr als im Vorquartal. Damit markiert das Unternehmen das 50. Jahr in Folge mit steigender Dividende. Ein Rekord, der nur wenigen Konzernen gelingt.
Der freie Cashflow legte ebenfalls zu und erreichte 748 Millionen Dollar. Pentair nutzte die liquiden Mittel unter anderem für Aktienrückkäufe: 2,3 Millionen Papiere verschwanden für 225 Millionen Dollar vom Markt. Das Rückkaufprogramm verfügt noch über ein Volumen von 1 Milliarde Dollar.
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Führungswechsel soll Agilität steigern
Parallel zur Zahlenvorlage kündigte CEO John Stauch am 3. Februar 2026 eine Umstrukturierung der Führungsebene an. Ab 1. März 2026 übernimmt Adrian Chiu die neu geschaffene Position des Chief Strategy, Innovation and Digital Officer. Seine Aufgabe: Digitalisierung und KI-Integration vorantreiben.
De’Mon Wiggins erweitert seinen Verantwortungsbereich deutlich. Der bisherige Chef des Bereichs Flow erhält zusätzlich die Leitung von Water Solutions. Beide Sparten bleiben zwar als eigenständige Segmente bestehen, sollen aber enger verzahnt werden.
Zwei langjährige Manager verlassen das Unternehmen. Steve Pilla, seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen tätig, scheidet als Chief Supply Chain Officer aus. Seine Position wird gestrichen – die Lieferketten-Organisation wandert zum neuen Finanzchef Nick Brazis. Phil Rolchigo, fast zwei Jahrzehnte als Technologiechef aktiv, gibt seinen Posten ebenfalls auf. Innovation und Nachhaltigkeit berichten künftig direkt an Adrian Chiu.
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Pool-Sparte als Zugpferd
Die Segmentbetrachtung zeigt ein differenziertes Bild. Der Pool-Bereich glänzte im vierten Quartal mit einem Umsatzsprung von 11 Prozent und einer operativen Marge von 33,6 Prozent. Über das Gesamtjahr legte das Segment um 9 Prozent zu.
Flow konnte im Schlussquartal ebenfalls 9 Prozent zulegen, die operative Marge verbesserte sich deutlich um 240 Basispunkte auf 22,8 Prozent. Water Solutions schwächelte hingegen mit einem Umsatzrückgang von 10 Prozent im vierten Quartal.
Prognose übertrifft Erwartungen
Für 2026 peilt Pentair einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 5,25 und 5,40 Dollar an – das bedeutet ein Wachstum von 7 bis 10 Prozent. Der Umsatz soll um 3 bis 4 Prozent steigen. Für das erste Quartal 2026 rechnet das Management mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,15 bis 1,18 Dollar bei einem Erlösplus von 1 bis 2 Prozent.
Die Reorganisation der Führungsstruktur zielt darauf ab, schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Ob dieser Plan aufgeht, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Am 4. März 2026 will Pentair auf einem Investorentag Details zur Langfriststrategie präsentieren.
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